Innenexperte Stephan Mayer und Wahlkreisabgeordnete Marlene Mortler zu Besuch bei den Polizeiinspektionen Roth und Hilpoltstein

19. Juli 2017

 

„Sicherheit bei der Union in den besten Händen“

Gemeinsam mit dem innenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer MdB, informierte sich die heimische Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler über die Arbeit der Polizeiinspektionen Roth und Hilpoltstein. Mayer war auf Mortlers Einladung hin in den Landkreis Roth gekommen. Begleitet wurden die beiden Politiker von Polizeidirektor Roland Gradl, stellvertretender Leiter des Sachgebiets E2 Ordnungs- und Schutzaufgaben des Polizeipolizeipräsidiums Mittelfranken.

„Angesichts der weltweit angespannten Sicherheitslage, aber auch der steigenden Zahl sicherheitspolitisch relevanter Ereignisse in unserem Land, hat die Bedeutung der Innenpolitik in den letzten Jahren stark zugenommen. Dabei spielt die Polizei mit ihren vielschichtigen Aufgaben eine sehr wichtige Rolle“, sagte Mortler anlässlich des Besuchstermins.

„Die Arbeit und das großartige Engagement der Beamtinnen und Beatmen hier in den Polizeiinspektionen Roth und Hilpoltstein haben mich sehr beeindruckt“, so der Sicherheitsexperte Mayer, der ihnen im Rahmen seines Besuches auch sein volle Anerkennung und absolute Wertschätzung ausgesprochen hat.

Die Polizeiinspektion Roth ist für einen Bereich von rund 350 Quadratkilometern zuständig, wie Mortler und Mayer im Gespräch mit Dienststellenleiter André Sewald und der stellvertretenden Dienststellenleiterin Simone Wiesenberg erfuhren. „Wir sind für die Kreisstadt Roth, die Städte Abenberg und Spalt, den Markt Schwanstetten, die Gemeinden Büchenbach, Georgensgmünd, Rednitzhembach sowie Röttenbach und damit für rund 65.000 Einwohner verantwortlich“, erklärte Sewald.

Dabei beschäftige insbesondere die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir betreuen viele, zum Teil auch sehr große Veranstaltungen wie den Challenge Roth. Das bedeutet nicht nur, am Veranstaltungstag selbst Polizeikräfte abzustellen und den Verkehr zu regeln. Schon im Vorfeld betreiben wir einen hohen organisatorischen Aufwand und führen zahlreiche Gespräche mit den Verantwortlichen“, so Sewald. Darüber hinaus gehört auch die Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern zu den vielfältigen Aufgaben der Rother Polizei.

Zur aktuellen Situation im Bereich Drogenkriminalität hatte Sewald gute Nachrichten für Mortler, die auch Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist. So gebe es im Zuständigkeitsbereich seiner Polizeiinspektion keine nennenswerte Drogenszene. Die gängige Praxis der Polizei, schon kleine Drogendelikte zu verfolgen, halte er für legitim. „Das wirkt abschreckend und somit präventiv“, sagte Sewald. Mortler sah mit diesem deutlichen Signal die Drogenpolitik der Bundesregierung bestätigt. Diese war ebenfalls ein Thema des Besuchstermins von Mortler und Mayer bei der Polizeiinspektion Hilpoltstein. Nicht nur in seinem Zuständigkeitsbereich seien laut Dienststellenleiter Siegfried Walbert die harten Drogen Heroin und LSD wieder auf dem Vormarsch.

Die Polizeiinspektion Hilpoltstein betreut mit den Städten Greding, Heideck und Hilpoltstein sowie den Marktgemeinden Allersberg und Thalmässing ein Gebiet von über 392 Quadratkilometern und damit etwa 39.000 Einwohner. „Außerdem sind wir auf einer ICE-Gesamtstrecke von rund 35 Kilometern für die Sicherheit im Zugverkehr verantwortlich“, so Walbert.

Ein oft unterschätztes Aufgabenfeld seiner Dienststelle sei die Begleitung von Schwertransporten von Windkraftanlagen. „Wenn man bedenkt, aus wie vielen Teilen ein einziges Windrad besteht, kann man sich vorstellen, wie viel Personal diese Transporte binden“, betonte Walbert. Außerdem beschäftige die Flüchtlingskrise noch immer seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Walbert würdigte in diesem Zusammenhang die Helferkreise vor Ort, die den Polizeikräften im Vorfeld viel organisatorische Arbeit abnähmen.

„Man merkt einfach den Zusammenhalt bei uns auf dem Land. Die Menschen achten mehr aufeinander. Deswegen gibt es weniger Wohnungseinbrüche als in der Stadt“, sagte der Dienststellenleiter. Auch die 2016 beschlossene staatliche Förderung des Einbaus oder der Nachrüstung von einbruchssicheren Eingangstüren wirke sich darauf aus.

„Wir wollen zudem Einbrüche in dauerhaft genutzte Privatwohnungen härter bestrafen und die Befugnisse der Ermittlungsbehörden erweitern. Das Thema Sicherheit ist bei der CDU/CSU in den besten Händen“, ergänzte Mayer.