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Pressemitteilung: „Wirtschaft im Ländlichen Raum stärken“ - Mortler auf Unternehmenstour in Hersbruck

19. September 2017

 

Hersbruck – Unterschiedlicher hätten die drei Betriebsbesuche der Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler, des CSU-Ortsvorsitzenden Götz Reichel und des zweiten Bürgermeisters Peter Uschalt in Hersbruck nicht sein können: Bei der IGE-Erlebnisreisen und Reiseservice GmbH erfuhr die Politikerin Wissenswertes über die Bahnlogistikbranche im In- und Ausland sowie den Bahntourismus. Um Hightech ging es bei der Stippvisite bei Geru Plast, einem führenden Hersteller von PE-Verpackungsfolien. Die Fleischmann GmbH Textilmietservice informierte die Politiker über die Tätigkeit im deutschlandweiten Verbund von Großwäschereien und effiziente Waschverfahren. Einblicke in das Gärtnerei- und Floristik-Geschäft gab die Gärtnerei Wendler. Gemeinsamkeiten gab es dennoch.

IGE – diese Abkürzung steht jetzt für „Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr“, wie Mortler und ihre Begleiter von Geschäftsführer Armin Götz erfuhren. 1982 gegründet, spezialisierte sich das Eisenbahnverkehrsunternehmen auf internationale Güterzugleistungen mit eigenen Fahrzeugen sowie Personal und hat eine eigene Sparte für Bahnreisen. Heute ist die IGE erfolgreich mit zwölf Lokomotiven und 85 Mitarbeitern im Einsatz. Zu ihren Kunden gehören beispielsweise namhafte Auto- und Mineralölhersteller. „Die Auftragslage ist sehr gut. 2016 konnten wir 10,5 Millionen Euro umsetzen. Für 2017 rechnen wir mit 14 Millionen Euro“, erklärte Götz zufrieden.

Kritisch sieht er allerdings den deutschen Bahnverkehr im internationalen Vergleich: „Sowohl geschäftlich als auch privat bin ich oft im Ausland unterwegs. Dabei sehe ich, was in unserer Branche eigentlich drin wäre“, sagte der IGE-Chef. In China sei es kein Problem 1.000 Kilometer ohne umzusteigen in fünf Stunden zurückzulegen. „Keine Frage, was den Bahnverkehr angeht, gibt es in unserem Land noch viel zu tun. Bei uns im Nürnberger Land setze ich mich für den Ausbau der Elektrifizierung ein. Das bringt den Ländlichen Raum entscheidend voran“, betonte Mortler.

Eine große Herausforderung für Götz ist die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Besonders bei den Lokführern herrsche Fachkräftemangel. „Das liegt eher am Image des Berufs als an der Bezahlung, die recht gut ist“, so der IGE-Geschäftsführer. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, setzt die IGE auf ein internes Qualifikations- und Weiterbildungssystem und die Ausbildung zum Betriebseisenbahner.

Hier gibt es durchaus Überschneidungen mit dem Hersbrucker Folienhersteller Geru-Plast GmbH. Das Unternehmen ist ebenfalls sehr aktiv bei der Nachwuchsförderung. „Wir bieten zahlreiche Ausbildungsberufe wie Verfahrens- oder Industriemechaniker/in, Elektroniker/in, Fachlagerist/in und Industriekauffrau oder -mann an. So stellen wir sicher, dass uns auch in Zukunft qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen“, sagte Unternehmensgründer Gerd Ruderisch.

Im Laufe der fast 40-jährigen Firmengeschichte hat sich Geru-Plast nicht nur zu einem attraktiven Arbeitgeber, sondern zu einem international tätigen Hightech-Unternehmen entwickelt. Dabei waren die Anfänge bescheiden. Begonnen hat Ruderisch als Zwei-Mann-Betrieb mit der Produktion von Beuteln und Säcken. „Unsere Firma ist gesund und organisch gewachsen. Derzeit bieten wir verschiedenste Polyethylen-Verpackungslösungen an und zeichnen uns durch hohe Qualität sowie großes Umweltbewusstsein aus. PE ist nämlich einer der umweltfreundlichsten Kunststoffe überhaupt“, sagte Ruderisch. Mortler begrüßte dies als umweltpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe.

Die Produktion sei laut Ruderisch jedoch sehr stromintensiv. „Deswegen sind wir darauf angewiesen, dass die Politik die Besonderheiten stromintensiver Industrien wie unserer in der Energiepolitik weiter berücksichtigt“, betonte er. Mortler stimmte Ruderisch zu und versprach sich in Berlin weiter dafür einzusetzen.

Beeindruckt zeigte sich die Politikerin von den Produktionsabläufen. Im Bereich Extrusion produzieren 33 Folienblasanlagen 24 Stunden am Tag die unterschiedlichsten Verpackungsmaterialien. „In der Druckerei werden sie dann nach Kundenwusch bedruckt. Auch die Abteilung Konfektion bearbeitet die Folien nach den Vorstellungen der Kunden weiter“, erklärte Ruderisch. Die individuelle Gestaltung der Produkte sei ein weiteres Alleinstellungsmerkmal seiner Firma. Diese liefe derzeit sehr gut, weshalb Geru Plast weitere Investitionen und eine Erweiterung des Standorts plane.

Was betriebliche Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen angeht, ist die Fleischmann GmbH Textilmietservice bereits über die Planungsphase hinaus. „Aktuell vergrößern wir den Betrieb in Hersbruck. Wir brauchen aber noch mehr Flächen“, so Geschäftsführer Rudolf Fleischmann. Seine Familie hat das Unternehmen 1991 übernommen. An den Standorten Hersbruck und Unterschleißheim bietet es textile Vollversorgungen, Mietwäsche und logistische Dienstleistungen an. „Im Verbund mit weiteren Großwäschereien gewährleisten wir eine einheitliche Versorgung bundesweit tätiger Kunden. Dazu zählen zum Beispiel Hotels, Pflege- sowie Reha-Einrichtungen und der Berufskleidungssektor – ein wachsender Markt“, betonte Fleischmann.

Großen Wert legt die Textilreinigung auf effiziente Waschverfahren. „Wir haben den Wasserverbrauch immer mehr optimiert. Das Wasser für unsere Industriewäscherei stammt aus unserem eigenen Brunnen und wird auch bei uns aufbereitet“, erklärte der Geschäftsführer Mortler bei einem Rundgang durch die Wäscherei. „Natürlich muss der Betrieb schon aus wirtschaftlichen Gründen auf Nachhaltigkeit setzen. Umso besser, wenn dabei Wasser gespart wird und unsere natürlichen Ressourcen geschont werden“, sagte Mortler.

Fleischmann nutze das Gespräch mit der Politikerin, um darauf aufmerksam zu machen, dass seine Wettbewerber eine Ausnahmegenehmigung für Lkw-Fahrten am Sonntag haben. Seiner Firma hatte dies das zuständige Landratsamt bisher verwehrt. Darum will sich Mortler nun persönlich kümmern. „Gerade unsere vielen Familienunternehmen können wir nicht mit überbordender Bürokratie belasten“, sagte die Bundestagsabgeordnete.

Damit dürfte sich Mortler auch der Zustimmung der Gärtnerei Wendler sicher sein. Der Familienbetrieb in dritter Generation unter der Geschäftsführung von Friedrich Stecher ist an drei Standorten im Nürnberger Land vertreten. Im Hersbrucker Stadtteil Altensittenbach ist die Gärtnerei mit Blumenladen zu finden. Seit 2014 gehört zudem „Blumen Muggenthaler“ in der Amberger Straße in Hersbruck und seit Mitte August 2016 ein Blumenladen in der Innenstadt in Lauf an der Pegnitz zum Unternehmen. „Wir verstehen uns als Dienstleister rund um die Pflanzen nach dem Motto: Kaufen wo's wächst“, so Stecher zur Firmenphilosophie. Zum Angebot gehört neben dem großen Gärtnerei- und Floristikbereich auch die Beratung und Umsetzung von Konzepten zur Innenraumbegrünung.

Ein großes Thema für seinen Betrieb ist laut Stecher die nachhaltige regionale Produktion. „Wir möchte unsere Produktionsstätten noch moderner und zeitgemäßer gestalten. Deshalb erweitern wir derzeit entsprechend unsere Flächenkapazitäten.“ Mortler begrüßte diesen Ansatz. „Regionale Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen sind ein wichtiger Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung des Ländlichen Raums. Auch die Verbraucherinnen und Verbraucher wissen Regionalität immer mehr zu schätzen“, sagte die Bundestagsabgeordnete.

Zum Abschluss ihrer Betriebsbesuche in Hersbruck lobte Mortler die unternehmerische Vielfalt in ihrer Heimat. „Ich bin immer wieder erstaunt, welche großartigen, innovativen Betriebe unsere Region hervorbringt. Wir müssen sie mit den richtigen Rahmenbedingungen unterstützen, sei es mit gut ausgebauten Verkehrswegen, im Bereich Energie, bei Bildung und Ausbildung, in der Forschungsförderung oder in punkto Bürokratie. Das ist eine Daueraufgabe für uns Politiker, da müssen und werden wir dranbleiben“, sagte die Bundestagsabgeordnete. 

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Verantwortungsvolle Politik zum Schutz der Bienen wird fortgesetzt

20. April 2018

Anlässlich der heutigen Debatte über die Pflanzenschutzmittel der Neonikotinoide im Deutschen Bundestag erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag Marlene Mortler, MdB: „Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat nun in ihrer neuesten Bewertung ein allgemeines Risiko für die Bienengesundheit durch Neonikotinoide festgestellt. Auf Basis dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse setzen CDU und CSU ihre verantwortungsvolle Politik konsequent fort. Daher ist es folgerichtig, wenn die Bundesregierung dem Vorschlag der EU-Kommission folgen und die Anwendung von Neonikotinoiden nur noch in Gewächshäusern zulassen will.“ 

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Regelungslücke im gesundheitlichen Verbraucherschutz schließen

19. April 2018

Irreführende Angaben zu Inhaltsstoffen von Lebensmitteln werden bereits konsequent geahndet. Bei sonstigen Bedarfsgegenständen wie Schmuck, Textilien und auch Spielzeug müssen bestehende Gesetzeslücken im gesundheitlichen Verbraucherschutz noch geschlossen werden. 

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Schutz des Menschen hat oberste Priorität

18. April 2018

Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages zum Thema Wolf erklärt die agrar- und umweltpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag Marlene Mortler, MdB: „Die öffentliche Anhörung hat deutlich gemacht, dass sich der Wolf immer schneller und weiter ausbreitet. Wir können und dürfen den Wolf nicht über alles stellen und warten, bis es zu einem ersten Angriff auf Menschen kommt. Wir müssen jetzt aktiv werden.“

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Mortler als Drogenbeauftragte bestätigt

12. April 2018

Das Bundeskabinett hat dem Vorschlag des Bundesministers für Gesundheit Jens Spahn zugestimmt, die CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler für eine weitere Legislaturperiode zur Drogenbeauftragten der Bundesregierung zu berufen. Mortler wird somit auch in der 19. Legislaturperiode als Beauftragte der Bundesregierung die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten.

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Stöbern im Stöberladen - Mortler besuchte Sozialprojekt in Feucht

29. März 2018

Wer in einer finanziellen Notlage ist, kann sich oft nicht einmal die Dinge des täglichen Bedarfs leisten. Schöne Kleidung, Bücher für die Kinder oder neues Geschirr bleiben dann oft auf der Strecke. Hier hilft der Stöberladen in Feucht. Das Sozialprojekt bietet Menschen mit geringem Einkommen gute und günstige gebrauchte Kleidung, Tisch- und Bettwäsche sowie Haushaltsgegenstände. Die Bundestags-abgeordnete Marlene Mortler besuchte den Stöberladen und informierte sich bei Teamleiterin Christa Korn und ihren Mitstreiterinnen sowie Mitstreitern über ihre ehrenamtliche Arbeit.

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Weltwassertag: Verantwortungsvoller Umgang notwendig

22. März 2018

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2018 ruft die CSU-Bundestagsabgeordnete sowie agrar- und umweltpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag Marlene Mortler zu einer bedachten Nutzung von Wasser auf: „Kaum etwas ist für die Menschheit so wichtig wie Wasser. Ob als Lebensmittel, für die Produktion von Nahrung, als Baustoff oder zur Energiegewinnung – Wasser ist eine unserer Lebensgrundlagen. Deshalb müssen wir diese kostbare Ressource schützen.“ Jeder Einzelne könne im Alltag seinen Beitrag dazu leisten. „Zum Beispiel indem wir duschen statt baden, die Spartaste auf der Toilettenspülung und bei Elektrogeräten – wenn vorhanden – die Ökofunktion nutzen“, erklärt die Politikerin.

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Mortler mit großer Mehrheit als AG ELF-Landesvorsitzende bestätigt

16. März 2018

Bei der turnusmäßigen Neuwahl hat die Arbeitsgemeinschaft für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AG ELF) der CSU bei der Landesversammlung in Kirchham den Landesvorstand neu gewählt. Die bisherige Landesvorsitzende und CSU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Roth/Nürnberger Land, Marlene Mortler, wurde dabei mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

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Hebammen dürfen nicht aussterben - Mortler besuchte Praxis in Hersbruck

07. März 2018

Obwohl die Geburtenzahlen steigen, gibt es in Deutschland immer weniger Hebammen. Ein hohes Arbeitspensum, immer mehr Bürokratie und steigende Kosten machen es Geburtshelferinnen nicht leicht. Bei einem Besuch in der Praxis von Katharina Volkert und Ute Rosenbauer in Hersbruck, sprach die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler mit den beiden Hebammen über ihre Arbeit, persönliche Herausforderungen und politische Stellschrauben, um den Beruf wieder attraktiver zu machen.

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Mortler begrüßt Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids
zur Großen Koalition

06. März 2018

Zum Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids zur Großen Koalition erklärt die CSU-Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler: „Ich begrüße das ‚Ja‘ der SPD-Mitglieder zur Großen Koalition. Das zeigt, dass sich die Partei ihrer großen politischen Verantwortung bewusst ist. Diese Entscheidung war längst überfällig. Auch wenn der Deutsche Bundestag seine Arbeit schon Ende letzten Jahres wieder aufgenommen hat, sind wichtige Themen liegengeblieben. Ein wirtschaftlich erfolgreiches Land wie unseres kann sich Stillstand nicht leisten. Deswegen freue ich mich, dass es nun endlich weitergeht und wir eine stabile Regierung bilden können.“

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Woche der Ausbildung: Tradition trifft Hightech – Mortler besuchte Zimmerei Rehm in Weinsfeld

02. März 2018

Weinsfeld – Zur bayernweiten Woche der Ausbildung vom 26. Februar bis 4. März 2018 besuchte die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler die Zimmerei und Dachdeckerei Rehm in Weinsfeld. Juniorchef Christian Rehm führte die Politikerin durch seinen Betrieb sowie die lange Unternehmensgeschichte und sprach mit ihr über die Perspektiven handwerklicher Ausbildungsberufe.

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