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Pressemitteilungen

20. Fachkongress für Holzenergie: „Wer CO2-Neutralität bis 2050 will, muss technologieoffen sein“

28. September 2020

Brüssel. Im Rahmen des 20. Fachkongress für Holzenergie ist der aktuelle Stand der Umsetzung der Erneuerbare Energien Richtlinie (RED II) in der EU und Deutschland ein großes Thema. Hierzu erklärt die Europaabgeordnete und Agrarpolitikerin Marlene Mortler MdEP:

„Wenn wir die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius und möglichst unter 1,5 Grad Celsius beschränken wollen, dann müssen wir alle Möglichkeiten nutzen, um dieses Ziel zu erreichen. Erneuerbare Energien spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Mit RED II, dem europäische Rahmengesetz zur Entwicklung erneuerbarer Energien in der EU, will die EU deren Anteil in den Sektoren Strom, Wärme und Transport bis zum Jahr 2030 erhöhen. Als verpflichtendes Ziel sieht sie mindestens 32 Prozent vor.

Dass sich Deutschland und die EU verbindliche Klimaziele für den Bereich Erneuerbare Energien bis 2030 gesteckt haben, ist richtig und auch wichtig angesichts der sichtbaren klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre und ihrer Folgen für uns alle. Allerdings halte ich eine Quote von 32 Prozent nicht für realisierbar, wenn RED II nicht reformiert und dessen Umsetzung auf europäischer und nationaler Ebene nicht stringent genug vorangetrieben wird. Das betrifft vor allem die direkte Nutzung von Biomasse wie Pflanzenöle, Biogas/Methan sowie Holzgas/Wärme. Für mich ist es ein glattes Rätsel, warum in dieser entscheidenden Phase sowohl in Deutschland als auch in Europa flüssige, gasförmige und feste Biomasse derart vernachlässigt werden. Sie sind verfügbar, energieeffizient und vor allem bezahlbare Technologien. Nach Zahlen sind sie schon jetzt das Zugpferd unter allen Erneuerbaren Energien, weil sie einen wirksamen und nachhaltigen Ausbau des Klimaschutzes vorantreiben könnten – und das sofort.

Hinzu kommt, dass Europa bei der direkten Biomasse-Nutzung bis 2030 null Prozent vorsieht! Es beraubt sich also durch ein Nutzungsverbot der direkten Biomasse-Nutzung aus Land- und Forstwirtschaft den bedeutendsten, erneuerbaren Energieträger! Und das, obwohl er schon heute für den Energiebruttoendverbrauch das größte CO2-Einsparpotenzial vorweist – noch vor Wind, Photovoltaik und Wasserkraft. Das muss schnellstens wieder auf den Prüfstand!

Wir alle haben es in der Hand, den Klimawandel ein Stück weit umzukehren. Dazu können die Bioenergiebranche und insbesondere die Forstwirtschaft einen wichtigen Beitrag leisten. Wer CO2-Neutralität bis 2050 will, muss technologieoffen sein und die qualitativ nachhaltige Biomasse im Markt befördern und nicht behindern!“

Hintergrund

Vom 22. bis zum 30. September 2020 findet der 20. Fachkongress Holzenergie als Leitveranstaltung des bundesdeutschen Holzenergiemarktes statt. Ziel des Fachkongresses ist es, den Branchenvertretern einen aktuellen Sachstand über die vielfältigen Gesetzesinitiativen zu geben und entsprechende Handlungsempfehlungen im Plenum zu diskutieren, aktuelle Marktentwicklungen und Projektbeispiele vorzustellen sowie einen breiten Raum für den Erfahrungsaustausch und persönliche Gespräche zu bieten.

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Weltbodentag 2020: „Der wichtigste Produktionsfaktor der Land- und Forstwirtschaft“

04. Dezember 2020

Morgen ist Weltbodentag. Unser täglich Brot und ein reichhaltiges Angebot an gesunden Lebensmitteln sind für uns Verbraucher selbstverständlich. Garant dafür sind intakte Böden.

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Wolfsmanagement: Bundesumweltministerin Schulze scheinbar unberührt

02. Dezember 2020

Die deutschen EVP-Abgeordneten des Landwirtschaftsausschusses im Europäischen Parlament sind erstaunt über die mangelnde Kooperationsbereitschaft von Seiten der Ministerin bei der Frage des Wolfsmanagements. Diese Haltung lasse die Lebenssituation der Bürger und Bürgerinnen völlig außer Acht. Ziel müsse eine langfristig realistische und friedliche Koexistenz von Mensch und Tier sein. Dies erfordere auch ein entschiedenes Tätigwerden auf Bundesebene.

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Einigung: Übergangsverordnung der Gemeinsamen Agrarpolitik

01. Dezember 2020

Die Trilog-Verhandlungen zwischen Europäischer Kommission, dem Rat der EU sowie dem Europäischen Parlament zur Übergangsverordnung bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wurden am Freitagabend abgeschlossen. Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat heute über den ausgehandelten Kompromisstext abgestimmt und diesen angenommen.

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„Kein anderes Tourismus-Segment ist so nachhaltig wie der Urlaub auf dem Bauernhof“

01. Dezember 2020

Heute hat der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments über den Bericht zum nachhaltigen Tourismus abgestimmt.

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Unlautere Handelspraktiken: „Der Kampf ‚David gegen Goliath‘ muss wieder auf Augenhöhe geführt werden“

19. November 2020

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner hat dem Kabinett gestern eine Gesetzesänderung vorgelegt, um unlautere Handelspraktiken zu verbieten. Hierzu soll das Agrarmarktstrukturgesetzes neu gefasst werden. Landwirte sollen so künftig besser vor unfairer Behandlung durch große Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels geschützt werden, etwa durch das Verbot überlanger Zahlungsziele bei verderblicher Ware wie Gemüse.

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Vereinheitlichung von Nitratmessstellen: „Hierbei sind Fachleute gefragt, keine Ideologen“

17. November 2020

In der Sitzung des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments wurde eine Petition zur Vereinheitlichung von Nitratmessstellen in der EU vorgestellt. Diese bemängelt die ungleiche Umsetzung der Nitratverordnung innerhalb der Europäischen Union.

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Abkommen EU-China: „Anerkennung für langjährige Qualität und Tradition“

12. November 2020

Das Europäische Parlament stimmt diese Woche über das Abkommen zwischen der EU und China über die Zusammenarbeit im Bereich der geografischen Angaben und deren Schutz ab. Hierzu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "China ist ein Markt mit großem Potential für die europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft. Dennoch müssen europäische Unternehmen vor Wettbewerbsverzerrungen und Preisdumping geschützt werden!"

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EU-Afrika: „Globaler Wandel braucht integrierte, gezielte Lösungen für die Menschen vor Ort“

10. November 2020

Heute Vormittag fand ein Virtual Roundtable zum Thema „The EU-Africa & Farm to Fork Strategies 2020“ statt. Zusammen mit Rednern von BMZ, UN, FAO sowie afrikanischen Abgeordneten mit Unterstützung von SME Europe und der Hanns Seidel Stiftung hat Marlene Mortler diskutiert, wie man die Partnerschaft zwischen Europa und Afrika mit den UN-Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringt.

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EU-Tiertransportverordnung: „Es braucht mehr Zusammenarbeit und eine einheitliche Umsetzung“

29. Oktober 2020

In der heutigen Sitzung des ANIT-Untersuchungsausschusses hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner über die Prioritäten der deutschen EU-Ratspräsidentschaft – u.a. Begrenzung der Transportdauer, Versorgungsstellen in Drittstaaten, Umsetzungs- und Kontrolldefizite in den Mitgliedstaaten – gesprochen.

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Retterspitz: Traditionelles Heilwissen meets moderne Wissenschaft

28. Oktober 2020

Heilen, Pflegen und Wohlfühlen: Seit mehr als 115 Jahren kümmert sich Retterspitz um diese drei wichtigen Bereiche des Lebens. Bis heute setzt das Familienunternehmen auf die Wirkung und Verträglichkeit reiner ätherischer Öle, Heilpflanzenbestandteile und klassischer Heilanwendungen, und kombiniert es nach modernstem Standard mit neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen. Um sich ein Bild von dem Unternehmen sowie der Produktion zu machen, hat Europaabgeordnete Marlene Mortler den Standort in Schwaig besucht.