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Marlene Mortler Momentaufnahme

Besondere Kreisdelegiertenversammlung in Roth

03. November 2018

Ganz im Zeichen von Wahlen stand die besondere Kreisdelegiertenversammlung in Roth. Allem voran warfen der CSU-Kreisvorsitzende Volker Bauer, der Landtagsvizepräsident Karl Freller und ich einen Blick auf die Ergebnisse der vorangegangenen Landtagswahl in Bayern. Dabei wurde auch mit Selbstkritik nicht gespart. Einig waren wir uns vor allem darin, dass ein „weiter so“ nicht in Frage kommt – auch hinsichtlich der anstehenden Europawahlen im Mai 2019.

Was die Landtagswahl angeht, zog Bauer für den Stimmkreis Roth eine positive Bilanz: Während die CSU im gesamten Freistaat mehr als zehn Prozent verlor, konnte Roth sogar das Ergebnis an absoluten Stimmen von 2013 halten. Bauer verstand dies als Auftrag, weiterhin eine pragmatische Politik zur Stärkung des ländlichen Raumes und des Umweltschutzes im Dialog voranzubringen. Gleichzeitig mahnte er, die CSU müsse sich Gedanken über personelle Neustrukturierung und eine andere Kommunikation machen. Für den Europawahlkampf forderte er eine klare Linie von unserer Partei.

Landtagsvizepräsident Karl Freller war bei der Veranstaltung zuversichtlich, dass die Regierung aus CSU und Freien Wählern im Landtag aufzeigen werden, warum das Gedankengut der AfD-Funktionäre Deutschland als Exportnation schadet und die rechtspopulistische Partei bei der Europawahl keine Alternative ist.

Nicht nur mit Blick auf die bevorstehende EU-Wahl betonte ich, dass sich die Grundhaltung der CSU „Bayern ist unsere Heimat, Deutschland unser Vaterland, Europa unsere Zukunft“, für die Franz-Josef-Strauß einst stand, auch jetzt noch ihre Gültigkeit hat. Dabei verwies ich auf die Präambel der Bayerischen Verfassung:

„Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern, gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.“

Aber der Ton von damals passt einfach nicht mehr, denn die Politik wird  heute nicht nur an ihren Taten gemessen, sondern auch an ihren Worten. Dass es Bayern sehr gut geht, war für die Bürgerinnen und Bürger bei der Landtagswahl nicht vorrangig. Der Ton macht die Musik – und der war bei einigen Köpfen unserer Partei nicht immer angemessen. Es geht vor allem darum, Verantwortungsgefühl und Verlässlichkeit zu vermitteln.

Darüber hinaus zeigte ich mich enttäuscht über den geringen Frauenanteil im neuen Bayerischen Landtag. Schließlich ist eine Volkspartei ohne Frauen keine Volkspartei. Deshalb müssen wir Frauen in der Politik wesentlich stärker berücksichtigen und fördern. Dafür erhielt ich auch Applaus aus den männlichen Reihen der Kreisdelegiertenversammlung. 

 

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Auf die Kuh gekommen

29. Januar 2020

Schon lange ist das Kuhstallcafé in Mäbenberg kein Geheimtipp mehr. Bereits seit zehn Jahren betreiben Christa und Hans Schwarz ihren Betrieb mit großem Erfolg. Was mit einer Idee und einem gewagten Projekt der gelernten Konditorin und dem Landwirt begann, wurde durch den Umbau des Stalls für 30 Milchkühe, Kälber und dem oben aufgesetzten Cafè ein durschlagendes Geschäftsmodell.

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„Licht ins Dunkel“ mit Liederheften

04. Dezember 2019

Kurz vor dem ersten Advent besuchte ich den katholischen Kindergarten Heilige Drei Könige in Roth. Die Situation dort ist leider kaum tragbar. Der ursprünglich dreigruppige Kindergarten umfasst mittlerweile vier Gruppen, darunter eine integrative und eine Inklusionsgruppe, wodurch er aus allen Nähten platzt. Der in die Jahre gekommene Altbau weist schwere Mängel auf und ist mehr als sanierungsbedürftig.

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Keine Patente auf Pflanzen!

17. September 2019

Seit nunmehr zehn Jahren findet eine Debatte über die Patentierung von bestimmten Pflanzen und Züchtungen statt. Obwohl die EU-Biopatentrichtlinie von 1998 besagt, dass Produkte aus biologischen Prozessen nicht patentierbar sind, erteilt das Europäische Patentamt immer wieder Patente auf die daraus gewonnenen Pflanzen - ein politisches und fachliches No-Go.

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Den Wert der Natur in sich tragen

16. August 2019

Ein Thermoölofen mit zehn Etagen, in dem 22 Brotsorten gebacken werden, eine eigene Kaffeerösterei, eine eigene Eisproduktion, eine fast 1.500 Quadratmeter große überdachte Beladungsstation sowie eine fast papierlose Kommunikation – mein erster Betriebsbesuch als Europaabgeordnete führte mich nach Heideck in die Zentrale der Bäckerei Schmidt. Dort erlebte ich eine hochmoderne Produktion, in der die Geschäftsführer noch auf Natürlichkeit setzen.

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Bürgerschaftliches Engagement im Europaparlament

16. Juli 2019

Bürgerschaftliches Engagement ist enorm wichtig. Als einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft stärkt es den Zusammenhalt und ist Ausdruck gelebter Demokratie. Mehr als 23 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich – für mich überzeugende Gründe, sich dafür einzusetzen, dass Bürgerschaftliches Engagement seine Anerkennung findet und in allen Mitgliedstaaten der EU als eigenes Politikfeld etabliert wird.

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Zurück zu den Wurzeln

19. Juni 2019

Sich umsehen, probieren und selbst mit anpacken: Auf dem Schusterhof von Kräuterpädagogin Claudia Wittmann ist dies unbedingt erwünscht. Ob Spitzwegerich, Schafgarbe oder Giersch – das Angebot an gesunden und ursprünglichen Wildkräutern ist nahezu unendlich und wartet darauf, verarbeitet zu werden. Ganz regional und saisonal.

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Biodiversität geht uns alle an!

22. Mai 2019

Heute ist der internationale Tag der biologischen Vielfalt – und um den Reichtum der Natur steht es schlechter denn je. Das aktuelle Artensterben verläuft mindestens zehn- bis hundertfach schneller als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre. Verursacher ist eindeutig der Mensch. Doch gerade unsere Bäuerinnen und Bauern machen in der Hinsicht sehr viel richtig.

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Für mehr Vielfalt im Herzen von Lauf

21. Mai 2019

Knapp 520 Bienenarten sind in Bayern heimisch – oder besser gesagt: waren. Denn 64 Prozent aller heimischen Wildbienenarten werden in der Roten Liste der gefährdeten Tierarten Bayerns aufgeführt, 40 Bienenarten sind bereits gänzlich verschwunden. Es ist also höchste Zeit zu handeln! Und einen Beitrag zu leisten für mehr Bienenschutz ist sogar leichter, als gedacht.

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Brücken schlagen mit „Hawa Naschira“

20. Mai 2019

Musik verbindet – und das l(i)ebt wohl niemand mehr als der Chor „Hawa Naschira“. Seit der Gründung im Jahr 2015 möchten die Musiker eine Brücke bauen zwischen Menschen jüdischen und christlichen Glaubens. Und gerade in Zeiten des wieder um sich greifenden Antisemitismus leistet der Chor damit einen enormen Beitrag in unsere Gesellschaft hinein.

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Mehr Qualität für starke Persönlichkeiten

15. Mai 2019

Ich habe den Tag der Kinderbetreuung am 13. Mai 2019 zum Anlass genommen, das integrative Montessori Kinderhaus in Lauf/Simonshofen zu besuchen. Nach einem Rundgang bedankte ich mich bei allen Beteiligten. Im anschließenden Gespräch mit den Pädagogen wurde mir schnell klar, das wir uns stets die Frage stellen müssen: Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Kinder sich gut entwickeln und zu starken Persönlichkeiten heranreifen können?