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Reden

Biologische Vielfalt in Entwicklungsländern erhalten

05. Oktober 2021

Marlene Mortler, im Namen der PPE-Fraktion. – Herr Präsident, sehr geehrte Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Biodiversität ist eine unentbehrliche Grundlage für menschliches Leben und nachhaltigen Klimaschutz weltweit. Sie ist die Vielfalt aller lebenden Organismen, Lebensräume und Ökosysteme auf dem Land, in der Luft, im Süßwasser und in den Ozeanen. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Landwirtschaft und in der Ernährungssicherung.

Naturschutz ist nicht möglich ohne Landwirtschaft und umgekehrt. Landwirtschaft existiert nicht ohne Natur. Biodiversität reguliert direkt die Sauerstoffproduktion, das Klima und die Bodenbildung, fördert Nährstoffkreisläufe und den Insektenschutz, und sie wirkt auch positiv bei der Schädlingsbekämpfung. Gerade in Bayern arbeiten wir mit diversen Agrarumwelt- und Naturschutzprogrammen seit Jahrzehnten erfolgreich. Und so profitieren davon Mensch, Tier und Umwelt.

Es gilt für uns in Europa und weltweit: Der Schutz der Biodiversität braucht globales Handeln und globale Lösungen. Gerade die Entwicklungsländer, deren Etats für Umweltschutz oft sehr klein sind, brauchen unsere Unterstützung. Danke, Frau Rivasi, für Ihre Anmerkungen.

Es gibt eine Vielzahl von Strategien in Europa und weltweit, die alle das Ziel haben, den zunehmenden Verlust von Biodiversität zu stoppen. Mit der Biodiversitätstrategie streben wir ambitioniert an, dass bis spätestens 2050 alle Ökosysteme gesund, widerstandsfähig und reich an biologischer Vielfalt sind. Auch international gibt es große Bereitschaft, dieses Ziel im Rahmen der kommenden Vertragsstaatenkonferenz über die biologische Vielfalt, die COP 15, im chinesischen Kunming weiter voranzutreiben. An klaren Zielen mangelt es also nicht.

Nur die Zusammenhänge zwischen dem Verlust der Biodiversität, deren Ursachen und Bekämpfung sind komplex. Auch individuelle Entscheidungen und Konsummuster der Verbraucher spielen eine wichtige Rolle. Deshalb brauchen wir eine gesicherte Finanzierung auf der Basis fundierter wissenschaftlicher ökonomischer Folgenabschätzungen.

 

Die Rede im Plenum finden Sie hier.

Reden

Plenarrede zum „UN Food Systems“-Gipfel

17. September 2021

Bei der Debatte im Plenum habe ich zum bevorstehenden Gipfel für Lebensmittelsysteme der Vereinten Nationen (UN Food Systems Summit) gesprochen.

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Meine Rede zum Gender Action Plan im DEVE/FEMM-Ausschuss

06. September 2021

Meine Rede zum Gender Action Plan (GAP) III in der gemeinsamen Ausschussitzung des Entwicklungsausschusses und des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter danke ich allen, die das Thema tatkräftig vorantreiben. Denn wir haben harte Bretter zu bohren, um die Situation von Frauen und Mädchen weltweit zu verbessern

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Mut zu Inhalten statt Überschriften!

07. Juli 2021

In meiner heutigen Planarrede in Straßburg ging es um das Umweltaktionsprogramm bis 2030. Keiner darf dabei außen vor bleiben, vor allem nicht unsere Landwirtinnen und Landwirte.

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Rede zum Nairobi-Gipfel im Plenum am 23.06.21

25. Juni 2021

Anlässlich des 25. Jahrestags der Internationalen Konferenz über Bevölkerung und Entwicklung (Nairobi-Gipfel) habe ich mich im Plenum besonders für die Gleichstellung der Geschlechter ausgesprochen.

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Rede zum Europäischen Klimagesetz am 24. Juni 2021 im Plenum

25. Juni 2021

Wir stehen hinter dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050. Denn die Auswirkungen des Klimawandels betreffen nicht nur unser Leben, sondern vor allem unsere Lebensmittelerzeugung und damit unsere Bäuerinnen und Bauern!

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Plenarrede: Aktionsprogramm der Europäischen Union im Bereich der Gesundheit (“EU4Health Programme”)

09. März 2021

Die Herausforderungen für unser Gesundheitssystem sind und bleiben enorm! Ich unterstütze das Programm EU4Health , eine Initiative der Kommission sowie den Bericht unseres Berichterstatters Cristian Silviu Bușoi. Mehr dazu in meiner heutigen Plenarrede.

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Plenarrede: „Übergangsvorschriften für die Unterstützung aus dem ELER und dem EGFL in den Jahren 2021 und 2022“

16. Dezember 2020

Die Einigung zur Übergangsverordnung bei der Gemeinsamen Agrarpolitik begrüße ich außerordentlich. Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen Planungssicherheit. Das habe ich in meiner kurzen Plenarrede deutlich gemacht. 

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Plenarrede: „Arzneimittelstrategie der EU - Erklärung der Kommission“

27. November 2020

Bei meiner kurzen Plenarrede zum Thema „Arzneimittelstrategie der EU - Erklärung der Kommission“ plädierte ich an die EU-Kommission, robuste Gesundheits- und Medikamentenversorgung sowie resiliente, diversifizierte Lieferketten für unsere Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen.

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Plenarrede: “Europäische Forststrategie - künftiges Vorgehen”

07. Oktober 2020

Bei meiner kurzen Plenarrede zum Thema „Europäische Forststrategie - künftiges Vorgehen“ plädierte ich an die EU-Kommission, die positiven Funktionen einer nachhaltigen Nutzung unserer Wälder intensiver zu vermitteln.

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„From Farm to Fork“: Die wichtige Rolle von Landwirten und des ländlichen Raums

13. Februar 2020

In einer Aussprache zur "From Farm to Fork"-Strategie im Rahmen des Europäischen "Green Deals" erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "Herr Präsident, sehr geehrter Herr Kommissar, liebe Kollegen! Herr Kommissar, wir hätten heute gerne mit Ihrem Kollegen Timmermans geredet und nicht über ihn, denn eine Farm-to-Fork-Strategie ohne uns Agrarpolitiker ist ein No-Go. Es ist erst recht nicht in Ordnung, über unsere Landwirte zu reden, als wären sie alle Verbrecher."

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