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Marlene Mortler Momentaufnahme

In der Hoffnung vereint

15. April 2020

Gerade in der Corona-Zeit sind Kirchen besonders gefragt, neue Wege zu gehen, um ihre Gläubigen zu erreichen. Als Christin freue ich über die Online-Angebote meiner Heimatgemeinde, das wir vor allem dem außergewöhnlichen Engagement unseres evangelischen Pfarrers Thomas Hofmann verdanken. Sein Hoffnungslied gefällt mir besonders gut! Hört doch mal rein: https://youtu.be/-dqRj3jy0vw

Hier der Text dazu:

Vor Bildschirmen meist Konsternierte,
Statistiker zähl‘n Infizierte.
Wir fühl‘n uns unsichtbar bedroht.
Wenn Sorgen ums Dasein uns quälen,
vielleicht Intensiv-Betten fehlen,
beschleicht so manchen Angst vorm Tod.

Nein, nicht Corona gehört die Welt!
ER trägt die Krone, mein Freund und Held,
der zweifelsohne sich zu mir stellt: Jesus.
Nein, nicht Corona gehört die Welt!
Der treu mein Leben in Händen hält,
zahlte am Kreuz ja das Lösegeld: Jesus.

Vom Schuften, Rennen und Stressen
war’n viele doch wie besessen.
Das Leben kreiste um die Pflicht.
Was ließ den Alltag vergessen?
Nur Partys, Trinken und Essen?
Doch festen Halt gab uns das nicht.

Nein, nicht Corona gehört die Welt!
ER trägt die Krone, mein Freund und Held,
der zweifelsohne sich zu mir stellt: Jesus.
Nein, nicht Corona gehört die Welt!
Der treu mein Leben in Händen hält,
zahlte am Kreuz ja das Lösegeld: Jesus.

Die Krise stellt uns die Frage:
Wie geh’n wir um mit der Lage?‘
Denkt bald schon jeder nur an sich?
Statt Hamsterkäufen, Gerüchten:
Lernt, auf euren Dickkopf verzichten!
Ein Helfen, ein Anruf freut auch dich.

Nein, nicht der Ich-Sucht gehört die Welt!
Jesus am Kreuz zahlt das Lösegeld.
Er zeigt uns, wie man zusammenhält: Jesus.

Wer nach Hilfe fragt: Du hast zugesagt, dass Du retten willst.
Darum kommen wir heut noch hin zu Dir, o Herr!
Ruf Dich täglich an, auch wenn irgendwann diese Not vergeht.
Denn wer Dir gehört, Deine Worte hört, ist Dein.

Nein, nicht den Ängsten gehört die Welt!
Ruft doch zu Gott, unserm Herrn und Held!
Beten wir, dass ER die Nacht erhellt: Jesus.
Nein, nicht den Ängsten gehört die Welt!
Der treu mein Leben in Händen hält,
zahlte am Kreuz ja das Lösegeld: Jesus!

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Auf die Kuh gekommen

29. Januar 2020

Schon lange ist das Kuhstallcafé in Mäbenberg kein Geheimtipp mehr. Bereits seit zehn Jahren betreiben Christa und Hans Schwarz ihren Betrieb mit großem Erfolg. Was mit einer Idee und einem gewagten Projekt der gelernten Konditorin und dem Landwirt begann, wurde durch den Umbau des Stalls für 30 Milchkühe, Kälber und dem oben aufgesetzten Cafè ein durschlagendes Geschäftsmodell.

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„Licht ins Dunkel“ mit Liederheften

04. Dezember 2019

Kurz vor dem ersten Advent besuchte ich den katholischen Kindergarten Heilige Drei Könige in Roth. Die Situation dort ist leider kaum tragbar. Der ursprünglich dreigruppige Kindergarten umfasst mittlerweile vier Gruppen, darunter eine integrative und eine Inklusionsgruppe, wodurch er aus allen Nähten platzt. Der in die Jahre gekommene Altbau weist schwere Mängel auf und ist mehr als sanierungsbedürftig.

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Keine Patente auf Pflanzen!

17. September 2019

Seit nunmehr zehn Jahren findet eine Debatte über die Patentierung von bestimmten Pflanzen und Züchtungen statt. Obwohl die EU-Biopatentrichtlinie von 1998 besagt, dass Produkte aus biologischen Prozessen nicht patentierbar sind, erteilt das Europäische Patentamt immer wieder Patente auf die daraus gewonnenen Pflanzen - ein politisches und fachliches No-Go.

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Den Wert der Natur in sich tragen

16. August 2019

Ein Thermoölofen mit zehn Etagen, in dem 22 Brotsorten gebacken werden, eine eigene Kaffeerösterei, eine eigene Eisproduktion, eine fast 1.500 Quadratmeter große überdachte Beladungsstation sowie eine fast papierlose Kommunikation – mein erster Betriebsbesuch als Europaabgeordnete führte mich nach Heideck in die Zentrale der Bäckerei Schmidt. Dort erlebte ich eine hochmoderne Produktion, in der die Geschäftsführer noch auf Natürlichkeit setzen.

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Bürgerschaftliches Engagement im Europaparlament

16. Juli 2019

Bürgerschaftliches Engagement ist enorm wichtig. Als einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft stärkt es den Zusammenhalt und ist Ausdruck gelebter Demokratie. Mehr als 23 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich – für mich überzeugende Gründe, sich dafür einzusetzen, dass Bürgerschaftliches Engagement seine Anerkennung findet und in allen Mitgliedstaaten der EU als eigenes Politikfeld etabliert wird.

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Zurück zu den Wurzeln

19. Juni 2019

Sich umsehen, probieren und selbst mit anpacken: Auf dem Schusterhof von Kräuterpädagogin Claudia Wittmann ist dies unbedingt erwünscht. Ob Spitzwegerich, Schafgarbe oder Giersch – das Angebot an gesunden und ursprünglichen Wildkräutern ist nahezu unendlich und wartet darauf, verarbeitet zu werden. Ganz regional und saisonal.

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Biodiversität geht uns alle an!

22. Mai 2019

Heute ist der internationale Tag der biologischen Vielfalt – und um den Reichtum der Natur steht es schlechter denn je. Das aktuelle Artensterben verläuft mindestens zehn- bis hundertfach schneller als im Durchschnitt der vergangenen zehn Millionen Jahre. Verursacher ist eindeutig der Mensch. Doch gerade unsere Bäuerinnen und Bauern machen in der Hinsicht sehr viel richtig.

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Für mehr Vielfalt im Herzen von Lauf

21. Mai 2019

Knapp 520 Bienenarten sind in Bayern heimisch – oder besser gesagt: waren. Denn 64 Prozent aller heimischen Wildbienenarten werden in der Roten Liste der gefährdeten Tierarten Bayerns aufgeführt, 40 Bienenarten sind bereits gänzlich verschwunden. Es ist also höchste Zeit zu handeln! Und einen Beitrag zu leisten für mehr Bienenschutz ist sogar leichter, als gedacht.

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Brücken schlagen mit „Hawa Naschira“

20. Mai 2019

Musik verbindet – und das l(i)ebt wohl niemand mehr als der Chor „Hawa Naschira“. Seit der Gründung im Jahr 2015 möchten die Musiker eine Brücke bauen zwischen Menschen jüdischen und christlichen Glaubens. Und gerade in Zeiten des wieder um sich greifenden Antisemitismus leistet der Chor damit einen enormen Beitrag in unsere Gesellschaft hinein.

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Mehr Qualität für starke Persönlichkeiten

15. Mai 2019

Ich habe den Tag der Kinderbetreuung am 13. Mai 2019 zum Anlass genommen, das integrative Montessori Kinderhaus in Lauf/Simonshofen zu besuchen. Nach einem Rundgang bedankte ich mich bei allen Beteiligten. Im anschließenden Gespräch mit den Pädagogen wurde mir schnell klar, das wir uns stets die Frage stellen müssen: Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Kinder sich gut entwickeln und zu starken Persönlichkeiten heranreifen können?