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EU-Afrika: „Globaler Wandel braucht integrierte, gezielte Lösungen für die Menschen vor Ort“

10. November 2020

Brüssel. Heute Vormittag fand ein Virtual Roundtable zum Thema „The EU-Africa & Farm to Fork Strategies 2020“ statt. Zusammen mit Rednern von BMZ, UN, FAO sowie afrikanischen Abgeordneten mit Unterstützung von SME Europe und der Hanns Seidel Stiftung hat Marlene Mortler diskutiert, wie man die Partnerschaft zwischen Europa und Afrika mit den UN-Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringt. Hierzu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP:

„Afrika ist stark und hat ein großes Potential! Dies hat die Europäische Kommission erkannt und im März 2020 die Grundlage einer neuen Strategie mit Afrika vorgeschlagen.

Was es braucht, ist ein ‚level playing field‘, also gleiche Wettbewerbsbedingungen. Es kann nicht sein, dass sich große Unternehmen das Land unter den Nagel reißen. Wenn Afrika sich wirklich florierend entwickeln soll, dann sind aus meiner Sicht kleinere und mittlere Unternehmen ein Schlüssel dazu. Nicht wenige Große werden das Land voranbringen, sondern viele kleine funktionierende Einheiten!

Afrika und Europa werden gemeinsam eine Führungsrolle beim ökologischen und digitalen Wandel übernehmen und nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze fördern. Die oberste Priorität ist es nun, dafür zu sorgen, dass die Strategie mit Afrika von den jungen Menschen und von den Frauen mitgetragen wird.

Zurecht, denn gerade Frauen sind die wahren Perlen Afrikas und tragen mit ihrer Arbeit zum Erhalt der ländlichen Räume bei. Sie sorgen für das Überleben ihrer Familien und managen Haus, Hof, Feld und Kinder. Die Erzeugung, Verarbeitung und Verteilung landwirtschaftlicher Nahrungsmittel ist nach wie vor einer der wichtigsten Quellen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Perspektiven für die Menschen vor Ort.

Die EU möchte daher nachhaltige Agrar- und Lebensmittelsysteme fördern, die im Einklang stehen mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung. Die Agrar- und Handelspolitik spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn die Ernährungssicherung und das ‚Zero-Hunger‘-Ziel sind gerade in Zeiten von COVID-19 wichtiger denn je! Die Erzeugung von Agrar- und Lebensmittelerzeugnissen weltweit muss die oberste Prämisse sein. Für Afrika bedeutet das konkret, kleinen Betrieben bei der Lebensmittelerzeugung und -versorgung sowie beim Marktzugang zu helfen! Darüber hinaus sind mehr Investitionen in Forschung und Innovation im Lebensmittelbereich notwendig, um globale Lebensmittelsysteme zu reformieren.

Globaler Wandel braucht integrierte, gezielte Lösungen, die vor allem für Menschen vor Ort spürbar und wirksam sind!“

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„Ernährungssicherheit ist die Grundlage für eine stabile Gesellschaft“

30. Juni 2022

Brüssel. In der heutigen gemeinsamen Sitzung des Agrar- und des Entwicklungsausschusses im Europäischen Parlament beschäftigten sich die Ausschussmitglieder unter anderem intensiv mit den Themen Ernährungssicherung und Ernährungssicherheit. Marlene Mortler, Ausschussmitglied und Berichterstatterin im EU-Agrarausschuss für Food Security ist überzeugt: „Ernährungssicherheit ist die Grundlage für eine stabile Gesellschaft!"

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EU-Handelspolitik: Marlene Mortler enttäuscht vom Bericht der EU-Kommission zu Agrarimporten

28. Juni 2022

Brüssel. In der gestrigen Sitzung des EU-Umweltausschusses stellte die EU-Kommission ihren Bericht zur Anwendung der EU-Gesundheits- und Umweltnormen auf importierte Agrar- und Lebensmittelerzeugnisse vor. Marlene Mortler zeigt sich enttäuscht: "Gerade in dieser herausfordernden Zeit sollte auch der EU-Kommission bewusst sein, dass eine sichere Versorgung mit einheimischen Lebensmitteln ein hohes Gut ist."

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MdEP Mortler kommentiert Entscheidung der EU-Kommission zum neuen Naturschutzpaket mit den Worten: „Irrsinn statt Realitätssinn“.

22. Juni 2022

LAUF. „Das neue Naturschutz-Paket der EU-Kommission leistet Umwelt, Verbrauchern und Landwirten einen Bärendienst. Es zeigt null Fingerspitzengefühl und null Realitätssinn mit Blick auf steigende Verbraucherpreise und zunehmenden Hunger weltweit.

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„Ausnahmen sinnvoll“ – Mortler kritisiert aktuelle Studie der Grünen zur Flächenstilllegung

22. Juni 2022

LAUF. Eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Europaparlamentarier Sarah Wiener und Martin Häusling von Die Grünen erstellt wurde, kommt zum Ergebnis, dass die diskutierten Ausnahmen bei der Stilllegung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) „nicht sinnvoll“ seien. 

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Konkrete Maßnahmen für die Ernährungssicherheit endlich angehen

16. Juni 2022

Brüssel. Krieg in der Ukraine beeinträchtigt die weltweite Lebensmittelversorgung - Kom-missionspräsidentin von der Leyen und Bundesminister Özdemir fehlt es an Ideen und Willen.

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Europa als roter Faden im Leben von Jochen Kubosch

10. Juni 2022

Nürnberg. Marlene Mortler zeichnete den Nürnberger Paul-Joachim Kubosch, auf Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Sebastian Brehm mit der Europamedaille aus.

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60 Jahre GAP: Europäische Landwirtschaft wichtiger denn je!

07. Juni 2022

Straßburg. In diesem Jahr feiert die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik ihren 60. Geburtstag. Durch die ständige Verbesserung und Weiterentwicklung der Agrarpolitik haben wir heute in Europa die weltweit sichersten und qualitativ hochwertigsten Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen. Marlene Mortler dankt den Bäuerinnen und Bauern für ihre tagtägliche Arbeit.

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Europa auf der Zunge und im Herzen

02. Juni 2022

Burgthann. Marlene Mortler zeichnet Sprachdozentin Roswitha Dürhammer mit Europamedaille aus

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„Teller-oder-Tank-These – fern der landwirtschaftlichen und ernährungspolitischen Realität“

31. Mai 2022

Brüssel. Die Mitglieder des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Europäischen Parlament tauschten sich gestern mit Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius aus. Thematisiert haben die Abgeordneten dabei auch Bioenergie und Biokraftstoffe.

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Weltbauern- und Weltmilchtag: Ernährungssicherung fängt bei den Bäuerinnen und Bauern an

30. Mai 2022

Brüssel. Unsere Landwirtinnen und Landwirte legen mit ihrer Arbeit die Grundlage dafür, dass wir die breite Palette an Lebensmitteln zur Verfügung haben, die es für eine ausgewogene Ernährung braucht.