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Pressemitteilungen

EU-Nitrat-Richtlinie: Mortler und Lins stellen Anfrage an die Europäische Kommission

17. Oktober 2019

Brüssel. Europa-Abgeordnete Marlene Mortler stellt zusammen mit Norbert Lins MdEP (CDU) eine Anfrage bezüglich der Umsetzung der EU-Nitrat-Richtlinie in der Europäischen Union an die Europäische Kommission. Dazu erklärt Marlene Mortler MdEP:

„Nach wie vor habe ich den Eindruck, dass die Wirkmechanismen der deutschen Düngeverordnung nur unzureichend gegenüber der Europäischen Kommission dargelegt worden sind. Daher habe ich mich zusammen mit Norbert Lins mit einigen Fragen an die Kommission gewandt. Wir haben auch die aktuellste Fassung sämtlicher Aktionsprogramme der Mitgliedstaaten sowie den aktuellsten Bericht zur Umsetzung der EU-Nitrat-Richtlinie angefragt.

Um Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Mitgliedstaaten zu vermeiden, brauchen wir jetzt absolute Transparenz. Nur so können wir eine harmonisierte Umsetzung europaweit gewährleisten und eine Lösung herbeiführen, die gleichermaßen den Schutz des Grundwassers und den Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe im Blick hat.“

Norbert Lins MdEP ergänzt: „Wichtig ist vor allem die Vergleichbarkeit der Messwerte, aber auch der Aktionspläne in den Mitgliedsstaaten. Diese europaweite Harmonisierung muss dennoch regional und auf die einzelne Pflanze angepasste Programme erlauben. Ein europaweiter oder nationaler one-size-fits-all-Ansatz wird uns nicht weiterhelfen. Unterschiedliche Regionen sind mit unterschiedlichen Problemen konfrontiert. Hier ist es zu trocken, dort ist die Landschaft geprägt von vielen Hanglagen. Das Grünland im Allgäu kann mehr Nitrat aufnehmen als manch karger Boden auf der Schwäbischen Alb. Wasserkooperationen zwischen Wasserwerken und Landwirtschaft haben sich schon bisher in vielen Regionen bewährt. Unsere Landwirte wissen, wie viel Gülle sie pro Schlag und Pflanze ausbringen können und dürfen. Dies alles muss berücksichtigt werden, um ein optimales Pflanzenwachstum bei gleichzeitigem Schutz des Grundwassers zu gewährleisten."

Hintergrund

Ziel der Richtlinie 91/676/EWG vom 12. Dezember 1991 ist es Maßnahmen vorzugegeben, um die Verunreinigung von Gewässern durch Nitrat aus landwirtschaftlichen Quellen zu verringern. Zur Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht haben die Mitgliedstaaten spezifische Aktions- und Umsetzungsprogramme konzipiert, notifiziert und auf ihrem Hoheitsgebiet zur Anwendung gebracht. Die Nitratbelastung in den Gewässern Deutschlands ist seit Jahren teilweise zu hoch. Die EU-Kommission hat bereits 2016 Klage erhoben, weil die Bundesrepublik gegen die europäische Nitratrichtlinie verstößt und es unterlassen hat, zusätzliche oder verstärkte Maßnahmen zum Gewässerschutz zu treffen.

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Drogenhilfe: Mortler setzt sich erfolgreich für Aufstockung der Erzieherinnenstelle im Projekt „Liliput“ ein

14. November 2019

Jede Mutter will nur das Beste für ihr Kind. Da es manchmal sehr schwierig sein kann, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen, hat „Lilith e.V. – Drogenhilfe für Frauen und Kinder“ das Projekt „Liliput“ ins Leben gerufen. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, hat sich Europa-Abgeordnete Marlene Mortler zusammen mit Kollegen erfolgreich dafür eingesetzt, die Erzieherinnenstelle von Teilzeit auf Vollzeit aufzustocken.

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Mortler ruft Schulen zur Teilnahme am bundesweiten Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ auf

13. November 2019

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat wieder den bundesweiten Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ gestartet. Europa-Abgeordnete Marlene Mortler ruft Schulen in ganz Mittelfranken auf, daran teilzunehmen. „Der bundesweite Schulwettbewerb ermutigt Kinder dazu, die Gestaltungsräume der Landwirtschaft, aber auch des eigenen Konsums für mehr Klimaschutz zu entdecken und zu erobern."

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Bauernproteste: Mortler appelliert an Gesellschaft und Politik

22. Oktober 2019

Anlässlich der heutigen Kundgebungen von Bäuerinnen und Bauern in ganz Deutschland erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: „Ich bin tief betroffen, wie sehr sich die Verzweiflung auf den deutschen Höfen verbreitet hat. Der heutige Protestauftakt ist ein deutliches Signal an unsere Gesellschaft und Politik: Es ist fünf Minuten nach Zwölf!"

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Die Sorgen der Landwirte ernst nehmen: Mortler, Jahr und Lins verfassen Brief an Bundeskanzlerin

16. Oktober 2019

Europa-Abgeordnete Marlene Mortler schreibt zusammen mit Peter Jahr MdEP und Norbert Lins MdEP (beide CDU) an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. In dem Schreiben nehmen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments Stellung zur aktuellen Stimmung unter deutschen Bauern, die man ernst nehmen müsse.

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Welternährungstag 2019: Mortler sensibilisiert Landwirtschaft und Verbraucher

15. Oktober 2019

Im Vorfeld des Welternährungstag am morgigen Mittwoch fand heute eine Veranstaltung der Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) im Europäischen Parlament statt. Unter dem Motto „Investing in Nutrition: Partnering for Action“ trafen sich wichtige Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Brüssel, um über Maßnahmen und Möglichkeiten für eine gesunde Ernährung für alle zu diskutieren. Die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und hielt das Schlusswort.

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Bananen-Produktion in der Europäischen Union muss gestärkt werden

11. Oktober 2019

Mit ca. 6,5 Millionen Tonnen Bananen pro Jahr ist Europa der weltweit größte Importmarkt von Bananen. 75 Prozent der importierten Bananen kommen dabei aus Lateinamerika. Jedoch halten sich Produzenten von sogenannten „Dollar Bananen“ oft nicht an die gleichen Sozial-, Umwelt-, Gesundheit- und phytosanitären Standards wie Produzenten aus Europa.

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Den Markt und Verbraucher im Blick: Mortler fordert Augenmaß bei europäischem Aktionsplan

10. Oktober 2019

Die sieben im EU-Parlament vertretenen Fraktionen haben Janusz Wojciechowski in seinem Amt als EU-Agrarkommissar einstimmig bestätigt. Dazu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: „Die zweite Anhörung des Polen Wojciechowski lief wesentlich besser und konkreter als vergangene Woche. Dennoch muss er sich noch beträchtlich steigern, um sein Portfolio im Sinne unserer Bäuerinnen und Bauern sowie der ländlichen Räume zu behaupten."

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Brücken bauen zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft: Mortler solidarisch mit „Grüne Kreuze“

25. September 2019

Europaabgeordnete Marlene Mortler besuchte den Landwirtschaftsbetrieb von Familie Schlötterer in Ansbach, um sich ein Bild von der derzeitigen Stimmung zu machen. Wie zahlreiche andere Bäuerinnen und Bauern hat sich die Familie der Aktion „Grüne Kreuze“ angeschlossen. Die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament betrachtet die grünen Kreuze als Mahnmal für die Landwirtschaft.

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Digitalisierung fördern, Potenziale ausschöpfen: Neubaumaßnahmen des BMVg im Landkreis Roth

18. September 2019

Das Bundesministerium der Verteidigung hat entschieden, die Bundeswehrstandorte Roth und Greding weiter auszubauen. Die Neubaumaßnahmen sind notwendig, um der zeitgerechten Bereitstellung bedarfsgerechter Infrastruktur im Zuge der Digitalisierung gerecht zu werden. Europaabgeordnete Marlene Mortler begrüßt diese Entwicklungen.

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Auf den Pfaden der Biene: Mortler besucht das Bienen-Labyrinth im Maisfeld von Markus Maul in Bullach

12. September 2019

Europaabgeordnete Marlene Mortler besuchte zusammen mit der stellvertretenden Landrätin Cornelia Trinkl das Mais-Labyrinth von Markus Maul in Bullach. Auf dem Weg durch den „Irrgarten“ vermittelte der 36-jährige Bauer seinen Besuchern viel Wissenswertes über die Landwirtschaft.