Sie sind hier

Marlene Mortler Momentaufnahme

Faire Bedingungen für unsere Bauern

01. September 2020

Beim Treffen der europäischen Agrarministerkonferenz Ende August wurden die politischen Weichen der künftigen gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), des EU-Haushalts sowie des Green Deal gestellt. Daher diskutierte ich zusammen mit Vertretern aus Politik und Bauernverband beim Mittelfränkischem EU-Agrargipfel über zukünftige Regelungen. Zu Recht. Denn was mit der „Farm-to-Fork“-Strategie so vielversprechend klang, verpuffte mit deren Veröffentlichung. Nur bedingt hat man hier die ganze Lebensmittelkette im Blick. Das Augenmerk liegt nach wie vor auf dem ersten Glied in der Kette, der Landwirtschaft. Für mich ist sie jedoch Teil der Lösung – nicht Teil des Problems.

Wir sollten also weniger über „farm“, sondern mehr über „fork“ reden. Wir müssen die Debatte umgekehrt führen und das System neu denken, nämlich „vom Teller auf den Hof“. Und das bedeutet auch, dass wir Verbraucher erst einmal zeigen müssen, dass wir das, was wir von Bauern und Bäuerinnen fordern, in der Praxis auch so leben. Wissen wir genug über den Wert und damit den Preis, den Lebensmittel haben müssen, damit ein Landwirt mit seiner Familie davon leben kann? Sind sich die Lebensmittelkonzerne und der Lebensmittelhandel ihrer Verantwortung bewusst, wenn sie den Preis für einen Liter Milch am Markt bestimmen? Und wohin sollen Preiskriege und Rabattschlachten à la „Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten“ noch führen?

Die Land- und Forstwirtschaft ist die Wunderwaffe unserer grünen Zukunft. Kein anderer Wirtschaftssektor produziert Sauerstoff und bindet gleichzeitig Kohlenstoffdioxid, erzeugt die Rohstoffe für unsere Ernährung und ist gleichzeitig Lieferant natürlicher Rohstoffe für Industrie und Energie. Daher braucht es faire Bedingungen für unsere Bauern.

Marlene Mortler Momentaufnahme

Afrikanische Kultur im Landkreis Roth

12. September 2020

Ein Schaufenster für Kunst aus Afrika: Seit 22 Jahren platziert Fritz Meyer im Georgensgmünder Ortsteils Wernsbach eine Skulpturengalerie mit Werken von Bildhauern aus Zimbabwe, genannt "Into Afrika“. Jedes Jahr veranstaltet er auch einen großen Workshop mit Künstlern aus dem afrikanischen Land. Einige von ihnen gehören zu den besten Bildhauern der Welt, wie Meyer findet. Und auch ich bin begeistert!

Marlene Mortler Momentaufnahme

Solidarität in Ausnahmezeiten

01. September 2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise für die Wirtschaft sind enorm. Ob Umsatzeinbrüche, Kurzarbeit, Insolvenzen - die meisten Unternehmen leiden unter den Folgen der Pandemie. Wie aber ergeht es sozialen Betrieben und Inklusionsunternehmen in der Region? Um dieser Frage nachzugehen, habe ich vor Ort mit Verantwortlichen und Betroffenen des Sozialunternehmens Laufer Mühle gesprochen.

Marlene Mortler Momentaufnahme

Fleisch der kurzen Wege

28. Juli 2020

Der Fürther Schlachthof – seit fast 30 Jahren ein Erfolgsmodell, das auf Handwerk, tierschutzgerechte Schlachtung und heimische Fachkräfte setzt. Gründe genug, um ihm zusammen mit Petra Guttenberger MdL und Christian Schmidt MdB einen Besuch abzustatten.

Marlene Mortler Momentaufnahme

Wocheneinkauf out of the box

21. Juli 2020

Regionale Produkte, keine Lagerhaltung, wenig Verpackung und kurze Transportwege: Zusammen mit Christian Schmidt MdB durfte ich das Konzept der HofladenBox kennenlernen. Gegründet 2018 von Birgit Wegner und Mareike Schalk, bietet die Online-Plattform über 1000 Produkte von mehr als 50 Erzeugern und Händlern an und setzt dabei auf regionale Lebensmittel aus Fürth, Nürnberg und Erlangen.

Marlene Mortler Momentaufnahme

In der Hoffnung vereint

15. April 2020

Gerade in der Corona-Zeit sind Kirchen besonders gefragt, neue Wege zu gehen, um ihre Gläubigen zu erreichen. Als Christin freue ich über die Online-Angebote meiner Heimatgemeinde, das wir vor allem dem außergewöhnlichen Engagement unseres evangelischen Pfarrers Thomas Hofmann verdanken. Sein Hoffnungslied gefällt mir besonders gut!

Marlene Mortler Momentaufnahme

Auf die Kuh gekommen

29. Januar 2020

Schon lange ist das Kuhstallcafé in Mäbenberg kein Geheimtipp mehr. Bereits seit zehn Jahren betreiben Christa und Hans Schwarz ihren Betrieb mit großem Erfolg. Was mit einer Idee und einem gewagten Projekt der gelernten Konditorin und dem Landwirt begann, wurde durch den Umbau des Stalls für 30 Milchkühe, Kälber und dem oben aufgesetzten Cafè ein durschlagendes Geschäftsmodell.

Marlene Mortler Momentaufnahme

„Licht ins Dunkel“ mit Liederheften

04. Dezember 2019

Kurz vor dem ersten Advent besuchte ich den katholischen Kindergarten Heilige Drei Könige in Roth. Die Situation dort ist leider kaum tragbar. Der ursprünglich dreigruppige Kindergarten umfasst mittlerweile vier Gruppen, darunter eine integrative und eine Inklusionsgruppe, wodurch er aus allen Nähten platzt. Der in die Jahre gekommene Altbau weist schwere Mängel auf und ist mehr als sanierungsbedürftig.

Marlene Mortler Momentaufnahme

Keine Patente auf Pflanzen!

17. September 2019

Seit nunmehr zehn Jahren findet eine Debatte über die Patentierung von bestimmten Pflanzen und Züchtungen statt. Obwohl die EU-Biopatentrichtlinie von 1998 besagt, dass Produkte aus biologischen Prozessen nicht patentierbar sind, erteilt das Europäische Patentamt immer wieder Patente auf die daraus gewonnenen Pflanzen - ein politisches und fachliches No-Go.

Marlene Mortler Momentaufnahme

Den Wert der Natur in sich tragen

16. August 2019

Ein Thermoölofen mit zehn Etagen, in dem 22 Brotsorten gebacken werden, eine eigene Kaffeerösterei, eine eigene Eisproduktion, eine fast 1.500 Quadratmeter große überdachte Beladungsstation sowie eine fast papierlose Kommunikation – mein erster Betriebsbesuch als Europaabgeordnete führte mich nach Heideck in die Zentrale der Bäckerei Schmidt. Dort erlebte ich eine hochmoderne Produktion, in der die Geschäftsführer noch auf Natürlichkeit setzen.

Marlene Mortler Momentaufnahme

Bürgerschaftliches Engagement im Europaparlament

16. Juli 2019

Bürgerschaftliches Engagement ist enorm wichtig. Als einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft stärkt es den Zusammenhalt und ist Ausdruck gelebter Demokratie. Mehr als 23 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich – für mich überzeugende Gründe, sich dafür einzusetzen, dass Bürgerschaftliches Engagement seine Anerkennung findet und in allen Mitgliedstaaten der EU als eigenes Politikfeld etabliert wird.