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Marlene Mortler Momentaufnahme

FU Landesversammlung in München

20. Oktober 2018

Angesichts der vorangegangenen Landtagswahl in Bayern, der bevorstehenden Europawahl im Mai 2019 und nicht zuletzt des Ehrengastes, CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, versprach die Landesversammlung der Frauen Union in München spannend zu werden. Dabei ließ es sich die FU nicht nehmen, mit ihren Forderungen ein Signal an die eigene Partei senden – zum Beispiel für mehr Frauen in der Politik. Denn „Wer als Frau nichts fordert, wird beim Wort genommen.“

Vor allem der geringe Frauenanteil in der neuen Landtagsfraktion stieß bei den Mitgliedern der FU auf Kritik. Gastrednerin Annegret Kramp-Karrenbauer betonte, dass Frauen nicht nur angesprochen und vertreten werden wollen. „Frauen wollen Frauen wählen“, so die CDU-Generalsekretärin. Die FU-Landesvorsitzende Dr. Angelika Niebler erklärte, dass ein Ergebnis wie in Bayern für eine Volkspartei nicht tragbar sei. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Delegierten dafür aus, das Nominierungsverfahren für Stimmkreisbewerber innerhalb der CSU so zu ändern, dass die Ergebnisse von Aufstellungsversammlungen nur dann bindend sind, wenn je mindestens 40 Prozent Männer und Frauen stimmberechtigt sind.

Weiterhin mahnte die CDU-Generalsekretärin in ihrer Rede eine kritische Auseinandersetzung mit den politischen Inhalten der Grünen an. Für die beiden Schwesterparteien der Union sei es zudem zwingend, sich gegen den linken und den rechten Rand abzugrenzen und als lebendige Volksparteien die notwendige Themenvielfalt und vor allem die Alltagsthemen der Menschen im Blick zu behalten.

Selbstkritisch äußerte sich auch CSU-Generalsekretär Markus Blume zum Ergebnis der Landtagswahl. Er versprach, dass die CSU nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen nicht zur Tagesordnung übergehen werde. Es bestehe kein Zweifel daran, dass die CSU „jünger und weiblicher“ werden müsse, so Blume.

 

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Afrikanische Kultur im Landkreis Roth

12. September 2020

Ein Schaufenster für Kunst aus Afrika: Seit 22 Jahren platziert Fritz Meyer im Georgensgmünder Ortsteils Wernsbach eine Skulpturengalerie mit Werken von Bildhauern aus Zimbabwe, genannt "Into Afrika“. Jedes Jahr veranstaltet er auch einen großen Workshop mit Künstlern aus dem afrikanischen Land. Einige von ihnen gehören zu den besten Bildhauern der Welt, wie Meyer findet. Und auch ich bin begeistert!

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Faire Bedingungen für unsere Bauern

01. September 2020

Beim Treffen der europäischen Agrarministerkonferenz Ende August wurden die politischen Weichen der künftigen gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), des EU-Haushalts sowie des Green Deal gestellt. Daher diskutierte ich zusammen mit Vertretern aus Politik und Bauernverband beim Mittelfränkischem EU-Agrargipfel über zukünftige Regelungen. Zu Recht. Denn was mit der „Farm-to-Fork“-Strategie so vielversprechend klang, verpuffte mit deren Veröffentlichung. Nur bedingt hat man hier die ganze Lebensmittelkette im Blick. Das Augenmerk liegt nach wie vor auf dem ersten Glied in der Kette, der Landwirtschaft. Für mich ist sie jedoch Teil der Lösung – nicht Teil des Problems.

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Solidarität in Ausnahmezeiten

01. September 2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise für die Wirtschaft sind enorm. Ob Umsatzeinbrüche, Kurzarbeit, Insolvenzen - die meisten Unternehmen leiden unter den Folgen der Pandemie. Wie aber ergeht es sozialen Betrieben und Inklusionsunternehmen in der Region? Um dieser Frage nachzugehen, habe ich vor Ort mit Verantwortlichen und Betroffenen des Sozialunternehmens Laufer Mühle gesprochen.

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Fleisch der kurzen Wege

28. Juli 2020

Der Fürther Schlachthof – seit fast 30 Jahren ein Erfolgsmodell, das auf Handwerk, tierschutzgerechte Schlachtung und heimische Fachkräfte setzt. Gründe genug, um ihm zusammen mit Petra Guttenberger MdL und Christian Schmidt MdB einen Besuch abzustatten.

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Wocheneinkauf out of the box

21. Juli 2020

Regionale Produkte, keine Lagerhaltung, wenig Verpackung und kurze Transportwege: Zusammen mit Christian Schmidt MdB durfte ich das Konzept der HofladenBox kennenlernen. Gegründet 2018 von Birgit Wegner und Mareike Schalk, bietet die Online-Plattform über 1000 Produkte von mehr als 50 Erzeugern und Händlern an und setzt dabei auf regionale Lebensmittel aus Fürth, Nürnberg und Erlangen.

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In der Hoffnung vereint

15. April 2020

Gerade in der Corona-Zeit sind Kirchen besonders gefragt, neue Wege zu gehen, um ihre Gläubigen zu erreichen. Als Christin freue ich über die Online-Angebote meiner Heimatgemeinde, das wir vor allem dem außergewöhnlichen Engagement unseres evangelischen Pfarrers Thomas Hofmann verdanken. Sein Hoffnungslied gefällt mir besonders gut!

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Auf die Kuh gekommen

29. Januar 2020

Schon lange ist das Kuhstallcafé in Mäbenberg kein Geheimtipp mehr. Bereits seit zehn Jahren betreiben Christa und Hans Schwarz ihren Betrieb mit großem Erfolg. Was mit einer Idee und einem gewagten Projekt der gelernten Konditorin und dem Landwirt begann, wurde durch den Umbau des Stalls für 30 Milchkühe, Kälber und dem oben aufgesetzten Cafè ein durschlagendes Geschäftsmodell.

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„Licht ins Dunkel“ mit Liederheften

04. Dezember 2019

Kurz vor dem ersten Advent besuchte ich den katholischen Kindergarten Heilige Drei Könige in Roth. Die Situation dort ist leider kaum tragbar. Der ursprünglich dreigruppige Kindergarten umfasst mittlerweile vier Gruppen, darunter eine integrative und eine Inklusionsgruppe, wodurch er aus allen Nähten platzt. Der in die Jahre gekommene Altbau weist schwere Mängel auf und ist mehr als sanierungsbedürftig.

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Keine Patente auf Pflanzen!

17. September 2019

Seit nunmehr zehn Jahren findet eine Debatte über die Patentierung von bestimmten Pflanzen und Züchtungen statt. Obwohl die EU-Biopatentrichtlinie von 1998 besagt, dass Produkte aus biologischen Prozessen nicht patentierbar sind, erteilt das Europäische Patentamt immer wieder Patente auf die daraus gewonnenen Pflanzen - ein politisches und fachliches No-Go.

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Den Wert der Natur in sich tragen

16. August 2019

Ein Thermoölofen mit zehn Etagen, in dem 22 Brotsorten gebacken werden, eine eigene Kaffeerösterei, eine eigene Eisproduktion, eine fast 1.500 Quadratmeter große überdachte Beladungsstation sowie eine fast papierlose Kommunikation – mein erster Betriebsbesuch als Europaabgeordnete führte mich nach Heideck in die Zentrale der Bäckerei Schmidt. Dort erlebte ich eine hochmoderne Produktion, in der die Geschäftsführer noch auf Natürlichkeit setzen.