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Im Einsatz für KMUs: Mortler besucht Backhaus Fuchs in Altdorf

05. Februar 2020

Altdorf. Die Proteste der Bäuerinnen und Bauern sind in aller Munde. Doch nicht nur die Landwirte fühlen sich durch immer mehr Auflagen und Gesetze gegängelt. Auch das Handwerk, insbesondere die lebensmittelverarbeitende Branche, schlägt Alarm. Europa-Abgeordnete Marlene Mortler MdEP besuchte deshalb das Backhaus Fuchs in Altdorf, um sich mit dem Inhaber Michael Fuchs zu treffen. Der Bäcker- und Konditormeister wandte sich an die CSU-Politikerin, um sich über die Gesetzesänderungen bei den Themen Verbraucherinformation und Absicherung von Registrierkassen auszutauschen.

Viele Änderungen kann Fuchs nicht nachvollziehen, weil sie oftmals nicht die besonderen Herausforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) berücksichtigen würden. „Allein der Verwaltungsaufwand, beispielsweise für Personal und Arbeitssicherheit, ist mittlerweile enorm. Das geht so weit, dass ich kaum mehr dazu komme, das zu tun, was mein eigentlicher Beruf ist und was ich auch gerne mache – nämlich zu backen und neue Produkte zu kreieren“, beklagt Fuchs. Mortler pflichtet ihm bei: „Gerade kleine Handwerksbetriebe wie die von Herrn Fuchs werden mit übertriebener Bürokratie mehr belastet als große Lebensmittelkonzerne, die natürlich anders aufgestellt und organisiert sind und damit ganz andere Möglichkeiten haben.“

Besonders die seit dem 1. Januar 2020 in Kraft getretene "Bonpflicht" stoße auf absolutes Unverständnis. „Pro Filiale betreuen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa 500 Kunden pro Tag. Bei zwölf Filialen sind das 6.000 ausgestellte Kassenbons an einem einzigen Tag – das ist doch Wahnsinn“, empört sich Fuchs. Aufgrund der Kleinbeträge habe er daher einen Antrag auf Befreiung gestellt – und nach dessen Ablehnung bereits zwei Mal Einspruch eingelegt. „Ich will nicht nur vom Umweltschutz reden, sondern ihn auch leben. Und solche Vorschriften machen das unmöglich – vom Verwaltungsaufwand gänzlich abgesehen“, so der Bäcker- und Konditormeister weiter. Denn genügend smarte, digitale und einfache Lösungen gebe es bereits. „Wie wäre es denn beispielsweise mit einem QR-Code? Den können Kunden, die einen Kassenbon wünschen, einfach scannen und haben ihn jederzeit griffbereit – ganz ohne Papier“, Fuchs abschließend.

Auch nach ihrem Wechsel vom Deutschen Bundestag ins Europäische Parlament hat Mortler immer ein offenes Ohr für die Anliegen aus ihrer Heimat. „Auch wenn es kein europäisches Gesetz betrifft, so vermittle ich die Anliegen immer an die zuständigen Kollegen im Bundestag oder Bayerischen Landtag. Hier arbeiten wir sehr eng zusammen.“ Mortler versicherte, dass man nun in enger Abstimmung mit den Bundesländern versuche, alle Spielräume zu nutzen und Ausnahmen für Kleinstbeträge zu schaffen.

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Vom Hof auf den Teller: EU-Agrarpolitikerin Mortler besucht Landmetzgerei Loos

18. Juni 2021

Großviehberg/Hersbruck. Während die Europäische Union noch immer darüber diskutiert, wie die „Farm-to-Fork“ Strategie in die landwirtschaftliche Praxis umgesetzt werden kann, wird sie bei der Landmetzgerei Loos seit Jahrzehnten gelebt. Wie die Qualitätsprodukte des Familienbetriebs vom eigenen Hof auf den Teller kommen, erfuhren einmal mehr Agrarpolitikerin Marlene Mortler MdEP sowie der Rother Bürgermeister und CSU-Bundestagskandidat Ralph Edelhäußer bei einer Stippvisite in Großviehberg.

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EU-Studie: Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die europäische Landwirtschaft

16. Juni 2021

„Europäische Lebensmittelsysteme und regionale Produktion weiter stärken“

Brüssel. In der gestrigen Sitzung des Agrarausschusses im Europäischen Parlament (AGRI) wurde die Studie „Bisherige Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die europäische Landwirtschaft“ vorgestellt. Die Agrar- und Lebensmittelversorgungskette der EU habe sich während der Corona-Krise als sehr widerstandsfähig erwiesen, so das zentrale Ergebnis der Studie. Bereiche allerdings, die überwiegend Restaurants beliefern, erlitten durch deren Schließung erhebliche Verluste. Für Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im EU-Parlament und Mitglied im AGRI-Ausschuss, zeigt die Studie auch, dass die EU-Lebensmittelsysteme und die regionale Produktion weiter gestärkt werden müssen.

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„Preis der Tiergesundheit“ verliehen – Marlene Mortler verkündete als Schirmherrin die Gewinner

04. Juni 2021

Lauf. Am vergangenen Samstag wurde der „Preis der Tiergesundheit“ verliehen. Die Auszeichnung geht an Landwirte, die sich mit innovativen Haltungs- und Gesundheitskonzepten nachhaltig für die Tiergesundheit engagieren. Die Preisverleihung fand pandemiebedingt digital statt. Unter den Gewinnern finden sich Betriebe aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

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Eine einzigartige Gelegenheit und große Chance

02. Juni 2021

Im Vorfeld des UN-Welternährungsgipfels, der im September stattfinden wird, lud die Europäische Parlamentarische Allianz gegen Hunger und Unterernährung auf Initiative von Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament, gemeinsam mit der FAO-Allianz zu einem Expertenaustausch ein. Kern der Veranstaltung war die Frage nach einer nachhaltigen Transformation der weltweiten Ernährungssysteme. Als Gastredner war Prof. Joachim von Braun, Leiter der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für den Food Systems Summit 2021 des UN-Generalsekretärs, eingeladen.

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„Der Schutz der Artenvielfalt geht uns alle an!“

21. Mai 2021

Brüssel. Anlässlich des Tages der biologischen Artenvielfalt am 22. Mai erklärt Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament: "Die biologische Artenvielfalt und damit der Artenschutz sind komplexe Themen. Und: Sie gehen uns alle an! Nicht nur den Landwirt und den Umweltschützer!"

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Endlich wieder Urlaub auf dem Bauernhof

20. Mai 2021

Lauf. Anlässlich der geplanten Öffnung der Urlaubshöfe und Bauernhofgastronomie ab Pfingsten zeigt sich die Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament, Marlene Mortler, über diese Öffnungsschritte erleichtert. Die beiden Vorsitzenden des Vereins Blauer Gockel - Bauernhof- und Landurlaub e.V., Gerda Walser und Angelika Soyer, sehen in der Inzidenzabhängigkeit einen Wehrmutstropfen.

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So schmeckt Heimat: Bauernhoffrühstück-To Go ein voller Erfolg!

20. Mai 2021

Fast 100 Frühstückskörbchen hat Sabrina Pickelmann, Chefin „Die Vorratskammer“ und Vorsitzende des Vereins Heimat auf dem Teller e.V., für die Aktion „Bauernhoffrühstück To Go“ zusammengestellt. Darin enthalten waren ausschließlich regionale Produkte für ein genussvolles Frühstück. Die Idee zur Aktion entstand gemeinsam mit Kreisbäuerin Marion Fischer, die jedes Jahr zusammen mit den Landfrauen des Bayerischen Bauernverbandes zu dieser Aktion aufrufen. Dabei soll der Genuss regionaler Produkte verbunden werden mit Aufklärung zu moderner Landwirtschaft und den Erzeugerinnen und Erzeugern aus der Region. Außerdem hilft das Wissen um landestypische Produkte, die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe zu sichern und deren Wertschätzung zu erhöhen.

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Heimische Lieferketten schützen – Mortler MdEP zu Besuch bei der BayWa Lauf

19. Mai 2021

Modern und offen ist der erste Eindruck, den das neue BayWa Gebäude auf die ankommende Kundschaft macht. Seit 2019 ist die BayWa Lauf am bestehenden Standort umgebaut. Längst überfällig ist daher ein Besuch, betont CSU-Europaabgeordnete Marlene Mortler im Gespräch mit Niederlassungsleiter Walter Luber.

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Europa setzt Tierwohl weit oben auf die Agenda

11. Mai 2021

Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europaparlament, stellte in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) ihre Stellungnahme über das Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere vor.

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Neue Pflanzenzüchtungstechniken: Chancen nutzen

11. Mai 2021

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) im Europaparlament gab es eine öffentliche Anhörung zu neuen Pflanzenzüchtungstechniken. Marlene Mortler hält es für dringend geboten, den neuen Technologien in einem streng definierten Rahmen eine Chance zu geben und die Möglichkeiten im Sinne einer modernen und nachhaltigen Landwirtschaft zu prüfen und zu nutzen.