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Pressemitteilungen

Kalkstickstoff: "Wir dürfen unsere europäische Landwirtschaft nicht im Regen stehen lassen"

20. Mai 2020

Brüssel. Die Europäische Chemikalienagentur der EU, kurz ECHA, stellt derzeit Kalkstickstoff als Stickstoffdünger aufgrund seiner besonderen Vorsicht bei der Anwendung für Mensch und Umwelt in Frage. Dazu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP:

"Für unsere bestens ausgebildeten Landwirte ist es selbstverständlich, dass sie Handschuhe und Staubschutzmasken beim Umgang mit Kalkstickstoff tragen müssen. Es geht hier also nicht um Vermutungen, sondern um Fachlichkeit. Und es geht um die Zukunft von bewährten Maßnahmen.

Landwirte wenden Kalkstickstoff seit 100 Jahren an und kennen seine Eigenschaften. Wenn Politik und Wissenschaft nun auch noch gute fachliche Praxis in Frage stellen, verlieren unsere Praktiker immer mehr den Glauben an diese Institutionen. Das dürfen wir nicht befördern!"

Hintergrund

Kalkstickstoff wurde bereits vor über 100 Jahren entdeckt und wird seitdem als lang bewährter hochwertiger Stickstoffdünger eingesetzt. Der reichlich enthaltene Kalk und die spezielle Stickstoffform machen Kalkstickstoff einzigartig und zu einem wichtigen Nährstofflieferanten und Bodenverbesserer, insbesondere für den Gemüseanbau und für Grünland. Der Dünger liefert den Pflanzen den so wichtigen Nährstoff Stickstoff und versorgt zugleich den Boden und die Pflanzen mit Calcium. Das verbessert die Bodenstruktur und bewahrt den Boden vor zu niedrigen pH-Werten.

Die ECHA, die Europäische Chemikalienagentur der EU, regelt die technischen, wissenschaftlichen und administrativen Aspekte bei der Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Aufgrund seiner besonderen Vorsicht bei der Anwendung stellt die Chemikalienagentur Kalkstickstoff gerade in Frage.

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Weltbauerntag: „Es braucht starke Bauernverbände und eine Politik mit Tatkraft“

30. Mai 2020

Anlässlich des Weltbauerntags am 1. Juni erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "Egal, ob in Bayern, Europa oder auf anderen Kontinenten – jeden Tag sorgen unsere Bäuerinnen und Bauern um den Globus für unser täglich Brot. Dafür sollten wir dankbar und demütig sein. Nicht nur an Erntedank!"

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Agrotourismus: „Die Branche könnte einen regelrechten Boom erleben“

29. Mai 2020

Um die jetzige Situation des Agrotourismus offenzulegen, hat Agrarpolitikerin und Berichterstatterin für Agrotourismus, Marlene Mortler MdEP, zusammen mit Herbert Dorfmann MdEP zu einem Webinar eingeladen.

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Wiederaufbaufonds: „Gelder müssen zielgerichtet investiert werden“

28. Mai 2020

Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge für einen Europäischen Wiederaufbaufonds bekannt gegeben. Dazu erklärt die Agrarpolitikerin und Europa-Abgeordnete für Mittelfranken, Marlene Mortler: "Mit dem europäischen Wiederaufbaufonds, eingebettet in ein ambitioniertes mehrjähriges EU-Budget, setzt die EU-Kommission neue Maßstäbe, um als vereintes Europa die Corona-Krise zu überwinden."

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Statement zur Veröffentlichung der Farm to Fork-Strategie

20. Mai 2020

Heute hat die EU-Kommission die Biodiversitäts- sowie die Landwirtschafts- und Lebensmittelstrategie („Farm to Fork“) im Rahmen des Green Deals veröffentlicht. Dazu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "Kaum legt COVID-19 den Rückwärtsgang ein, werden die Bremsen gelöst und es wird wieder Vollgas gegen unsere landwirtschaftlichen Betriebe in Europa gegeben."

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UN-Weltbienentag: „Bienen für Biodiversität und Ernährungssicherheit elementar“

18. Mai 2020

Anlässlich des UN-Weltbienentags am 20. Mai besuchte Europa-Abgeordnete Marlene Mortler am gestrigen Montag die Imkerei „Das Bienenkörbchen“. Die Bienenvölker von Thomas und Christine Reichel stehen in der Frankenalb, umgeben von Wäldern, Wiesen und Obstplantagen.

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„EU-Landwirtschaft in der Corona-Krise stärken“

18. Mai 2020

Am kommenden Mittwoch werden der Green Deal sowie die Farm-to-Fork-Strategie veröffentlicht. Da die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sich stark auf die europäische Landwirtschaft auswirken, hält es die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament für angebracht, wie auch in anderen Bereichen neue, kostenintensive Auflagen auszusetzen und Fristen zur Umsetzung von Gesetzen zu verlängern. Das machten die Mitglieder der EVP sowie weiterer Fraktionen des EU-Agrarausschusses gegenüber EU-Klimakommissar Frans Timmermanns und EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides deutlich.

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Kinderbetreuung: Etwas Normalität im Ausnahmezustand

11. Mai 2020

Seit fast zwei Monaten herrscht Ausnahmezustand in bayerischen Kindergärten. So auch im Integrativen Montessori Kinderhaus in Lauf/Simonshofen. Zum Tag der Kinderbetreuung am 11. Mai traf sich die Europa-Abgeordnete Marlene Mortler mit der Einrichtungsleitung, um zu erfahren, wie die Erzieherinnen und Erzieher mit der aktuellen Situation umgehen.

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Tag der Kinderbetreuung: Leistung der Erzieherinnen und Erzieher würdigen

08. Mai 2020

Anlässlich des Tages der Kinderbetreuung am 11. Mai erklärt die Europa-Abgeordnete Mortler MdEP: "Was unsere Erzieherinnen und Erzieher jeden Tag für unsere Kinder leisten, verdient Respekt und Anerkennung. Neben den Eltern und der Familie sind sie für die Allerkleinsten oft die wichtigsten Bezugspersonen. Darüber hinaus tragen die Kinderbetreuungseinrichtungen und Tagesmütter sowie -väter einen bedeutenden Teil zur Erziehung und vor allem Bildung der Kinder bei."

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Europatag 2020: Zusammenhalt wichtiger denn je

08. Mai 2020

Anlässlich des Europatages am 9. Mai erklärt die Europa-Abgeordnete Mortler MdEP: "Vor 70 Jahren wurde die Idee des vereinten Europas als Garant für Frieden und Wohlstand geboren. Bis heute ist sie mit der Europäischen Union zu etwas Großartigem gewachsen, das wir verteidigen und weiterentwickeln müssen. Gemeinsam ist Europa stark und kann die großen Herausforderungen dieser Zeit meistern."

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Corona: Verschiebung der Öko-Verordnung

06. Mai 2020

In einem heute an die Europäische Kommission geschickten Brief fordert der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments das Verschieben des Inkrafttretens der Öko-Verordnung um ein Jahr auf den 1. Januar 2022, da viele Detailfragen der Regelung noch dem Austausch auf EU-Ebene bedürfen. Die vier deutschen Mitglieder des Agrarausschusses Martin Häusling, Norbert Lins, Marlene Mortler und Ulrike Müller, unterstützen diese Forderung.