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Lebensmittelinformation: Nur was umsetzbar ist, hilft dem Allergiker

17. Oktober 2014

 

Zur Diskussion um die Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CSU-Landesgruppe, Marlene Mortler:

„Besser über Allergene in Lebensmitteln aufzuklären ist richtig. Für viele von uns ist der Umgang mit Nahrungsmittelallergien zu einem alltagsbestimmenden Thema geworden. Um Allergikern das Leben wirklich zu erleichtern, braucht es aber Regelungen, die von Lebensmittelwirtschaft und Gastronomie auch umgesetzt werden können, und zwar nicht nur auf dem Papier. Deshalb muss es möglich sein, bei unverpackten Lebensmitteln mündlich über enthaltene Allergene zu informieren. Das betrifft Bäckereien, Konditoreien und den Metzger um die Ecke. Auch in Restaurants und Gasthäusern kann man nicht für jedes Gericht eine schriftliche Speisekarte mit umfassender Allergenkennzeichnung erwarten: Man stelle sich ein Buffet vor, auf dem vor jeder Speise ein Zahlenkärtchen steht. Führt man dies ein,  braucht man sich nicht wundern, wenn es am Ende nur noch Standardgerichte mit Einheitsrezeptur gibt – oder jeder dritte Gastwirt die Regeln einfach nicht ernst nimmt. Beides kann niemand wollen. Deshalb sage ich: Wir brauchen jetzt ganz schnell klare, handhabbare Regeln für unser Lebensmittelhandwerk und die Gastronomie. Mit einem bürokratischen Monster ist keinem geholfen.

 

 

Hintergrund:

Mitte Dezember treten die Regeln der EU-Lebensmittelinformationsverordnung in Kraft. Hiernach müssen zu allen zum Verkauf angebotenen Lebensmitteln Informationen zu 13 verschiedenen Allergenen vorliegen, etwa glutenhaltigem Getreide, Eiern und Krustentieren. Für unverpackte Lebensmittel können die Mitgliedstaaten abweichende Regelungen schaffen. Hieran arbeitet die Bundesregierung. 

 

 

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