Marlene Mortler Momentaufnahme: Übergabe des Rentenkonzepts der Katholischen Arbeitnehmerbewegung des Kreisverbands Roth-Hilpoltstein in Roth

Ein eigenes Rentenmodell gegen Altersarmut und 500 Unterschriften für ein menschenwürdiges Leben im Alter überreichte der Kreisverband Roth-Hilpoltstein der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) an Bürgermeister Ralph Edelhäußer, an Uwe Kekeritz von Die Grünen und an mich bei einem Treffen in Roth. Ihr so genanntes Cappuccino-Rentenmodell besteht wie das italienische Heißgetränk aus drei Schichten: Eine neuen Sockelrente in Höhe von 515 Euro, die allen in Deutschland steuerpflichtigen Bürgerinnen und Bürgern zusteht, bildet die Grundlage. Finanziert wird diese Mindestsicherung durch einen Beitrag auf die Summe aller positiven Einkünfte und aus Steuermitteln. Stufe zwei besteht aus einer Erwerbstätigenversicherung, in die künftig auch Freiberufler und Beamte einzahlen. Sie soll wie die heutige gesetzliche Rentenversicherung paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie einem Zuschuss aus dem Steuertopf getragen werden. Als Milchschaum oben drauf schlägt die KAB eine für alle Unternehmen verpflichtende Betriebsrente vor. Ein interessanter Ansatz, den ich gerne an die zuständigen Kollegen in Berlin weitergebe.