Marlene Mortler Momentaufnahme: Gedenkstunde für die Opfer der KZ-Außenstelle Hersbruck

Nicht das erste Mal nahm ich mit zahlreichen Vertretern aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Verbänden am Gedenken für die Opfer der KZ-Außenstelle Hersbruck in Schupf bei Happurg teil. Und nicht das erste Mal hinterließ der Gedanke an das, was hier geschehen ist ein sehr bedrückendes Gefühl bei mir. Von den insgesamt rund 9.000 Häftlingen aus mehr als 20 Ländern musste fast die Hälfte ihr Leben lassen. Sie alle mussten als Zwangsarbeiter unter härtesten Bedingungen in einem Berg bei Happurg ein Stollensystem für die Rüstungsproduktion bauen. Auf den neu aufgestellten Infotafeln an den Mahnmalen können die Besucher der KZ-Außenstelle nun nachlesen, was mit den Häftlingen passiert ist. Hauptredner des Gedenkaktes war in diesem Jahr der Chefredakteur der Nürnberger Nachrichte und studierte Historiker Alexander Jungkunz. Das Erinnern ist wichtig – vor allem auch um ein Zeichen gegen rechtsextreme Kräfte in unserem Land zu setzen!