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Neue Pflanzenzüchtungstechniken: Chancen nutzen

11. Mai 2021

Brüssel. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) im Europaparlament gab es eine öffentliche Anhörung zu neuen Pflanzenzüchtungstechniken. Hierzu erklärt Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin und stellvertretendes Mitglied im ENVI-Ausschuss:

„Ich halte es für richtig und wichtig das Thema in Europa wieder aktiv anzugehen und eine breite Debatte zu führen. Was wir brauchen sind keine ideologischen Grabenkämpfe über gentechnisch veränderte Pflanzen, sondern eine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung und eine politische Debatte im Sinne einer modernen und nachhaltigen Landwirtschaft.

Um Pflanzen gegen verschiedene Krankheiten und zunehmend extreme Wetterlagen resistenter zu machen, werden neue Züchtungsmethoden notwendig. Die modernen Technologien ermöglichen es, das Erbgut von Pflanzen zielgenau zu bearbeiten und die Pflanze an veränderte Umweltgegebenheiten anzupassen. Dies ist für die zukünftige Ertragssicherheit und damit für eine sichere Lebensmittelversorgung von großer Bedeutung. Gesunde, starke Pflanzen auf heimischen Äckern sind Grundvoraussetzung dafür, dass wir Lebensmittel aus der Region beziehen können und damit unter anderem weite klimaschädliche Transportwege entfallen. Neue Pflanzenzüchtungen sind darüber hinaus auch ein Weg, Pflanzenschutzmittel und Dünger weiter zu reduzieren.

Ich halte es daher für dringend geboten, den neuen Technologien in einem streng definierten Rahmen eine Chance zu geben und die Möglichkeiten zu prüfen und zu nutzen. Dabei dürfen wir mögliche Risiken nicht ignorieren, sondern sollten diese offensiv angehen. Die Welt um uns herum schläft nicht. Wenn wir in Zukunft mitreden und mitsteuern wollen, dann ist jetzt der spätestmögliche Zeitpunkt. Ansonsten befürchte ich: Anschluss verpasst! Zukunft verpasst!"

 

Hintergrund:

Ende April stellte die Europäische Kommission eine Studie zu neuen Züchtungstechniken vor. Um einen neuen Rechtsrahmen auszugestalten, hat die Kommission einen Konsultationsprozess mit der Bevölkerung, den Mitgliedstaaten und dem Europäischem Parlament angestoßen. Die aktuell gültige Gesetzgebung zu Züchtungstechniken stammt aus dem Jahr 2001.

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Lippenbekenntnisse auf Kosten der Bäuerinnen und Bauern

05. Juli 2021

Anlässlich der Erklärung von Aldi, künftig im Frischfleischbereich nur noch Fleisch von Tieren, die in den Haltungsstufen drei und vier gehalten worden sind, zu vermarkten, bleibt Marlene Mortler skeptisch und fordert von der EU-Kommission EU-weit verpflichtende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für tierische Erzeugnisse – nicht nur für Frischfleisch.

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Mortler und Auernhammer gegen pauschale Absenkung der
Nitrat- und Nitritwerte als Lebensmittelzusatzstoffe

28. Juni 2021

Brüssel/Berlin. Die EU-Agrarpolitikerin Marlene Mortler und der Agrarpolitische Sprecher der CSU im Deutschen Bundestag Artur Auernhammer haben sich in einem Brief an Bundesagrarministerin Julia Klöckner für eine differenzierte Diskussion um die Absenkung der Höchstgehalte von Nitrit und Nitrat als Lebensmittelzusatzstoffe ausgesprochen. Beide warnten davor, dass pauschal angesetzte Werte die Vielfalt der Produkte im deutschen Fleischerhandwerk gefährden können. Gerade kleinere, regionale Betriebe könnten sich mit einer solchen Vorgabe nur schwer auf dem Markt halten.

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Mortler fordert gleiche Bedingungen bei Antibiotika-Kontrollen und Schutz heimischer Schlachtbetriebe

25. Juni 2021

Gestern hat das Europäische Parlament den Bericht des Umweltausschusses mit großer Mehrheit im Plenum angenommen, der sich mit amtlichen Kontrollen von Tieren und Erzeugnissen tierischen Ursprungs aus Drittländern zur rechtlich korrekten Anwendung von Antibiotika beschäftigt. Der Bericht bezieht sich auf den Vorschlag der Europäischen Kommission und stieß auch vorab bei den Mitgliedern des Umweltausschusses auf Zustimmung.

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Glückliche Tiere brauchen Wissen und Zeit

22. Juni 2021

In der heutigen Sitzung des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Europaparlament beschäftigten sich die EU-Abgeordneten mit den Perspektiven der Tierproduktion in der EU im Kontext von Green Deal, Farm to Fork und der Biodiversitäts-Strategien. Als ausgewiesene Expertin für Tierwohl und Tierverhalten war auch die Deutsche Mirjam Lechner geladen. In ihrem Vortrag machte sie deutlich, dass das Know-how der Tierhalter sowie ausreichende Pflegezeiten für Tierwohl und Tiergesundheit entscheidend sind. Marlene Mortler, EU-Agrarpolitikerin und Ausschussmitglied, befürwortet diese Aussagen und macht sich dafür stark, dass der Wissenstransfer schneller in der Praxis ankommen muss.

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„Lassen wir die Landwirte endlich von der Leine. Sie wissen wie Klima geht!“ Statement von MdEP Mortler zum Sonderbericht des EU-Rechnungshofes über die GAP

22. Juni 2021

Diese Woche geht es darum, eine Einigung für den Klima- und Umweltschutz der zukünftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) mit dem Rat zu finden. Als Europäisches Parlament fokussieren wir uns ganz darauf. Es geht um Planungssicherheit für unsere Bäuerinnen und Bauern und effiziente Umwelt- und Klimaregelungen für die Herausforderungen der Zukunft.

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Apotheken vor Ort - wertvoller Beitrag bei der Pandemiebekämpfung

21. Juni 2021

Regelmäßige Corona-Tests gehören für uns mittlerweile zum Alltag. Besonders da schrittweise wieder persönliche Treffen und kulturelle Veranstaltungen möglich sind. Hierzu gibt Europaabgeordnete Marlene Mortler folgendes Statement ab:

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Vom Hof auf den Teller: EU-Agrarpolitikerin Mortler besucht Landmetzgerei Loos

18. Juni 2021

Großviehberg/Hersbruck. Während die Europäische Union noch immer darüber diskutiert, wie die „Farm-to-Fork“ Strategie in die landwirtschaftliche Praxis umgesetzt werden kann, wird sie bei der Landmetzgerei Loos seit Jahrzehnten gelebt. Wie die Qualitätsprodukte des Familienbetriebs vom eigenen Hof auf den Teller kommen, erfuhren einmal mehr Agrarpolitikerin Marlene Mortler MdEP sowie der Rother Bürgermeister und CSU-Bundestagskandidat Ralph Edelhäußer bei einer Stippvisite in Großviehberg.

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EU-Studie: Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die europäische Landwirtschaft

16. Juni 2021

„Europäische Lebensmittelsysteme und regionale Produktion weiter stärken“

Brüssel. In der gestrigen Sitzung des Agrarausschusses im Europäischen Parlament (AGRI) wurde die Studie „Bisherige Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die europäische Landwirtschaft“ vorgestellt. Die Agrar- und Lebensmittelversorgungskette der EU habe sich während der Corona-Krise als sehr widerstandsfähig erwiesen, so das zentrale Ergebnis der Studie. Bereiche allerdings, die überwiegend Restaurants beliefern, erlitten durch deren Schließung erhebliche Verluste. Für Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im EU-Parlament und Mitglied im AGRI-Ausschuss, zeigt die Studie auch, dass die EU-Lebensmittelsysteme und die regionale Produktion weiter gestärkt werden müssen.

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„Preis der Tiergesundheit“ verliehen – Marlene Mortler verkündete als Schirmherrin die Gewinner

04. Juni 2021

Lauf. Am vergangenen Samstag wurde der „Preis der Tiergesundheit“ verliehen. Die Auszeichnung geht an Landwirte, die sich mit innovativen Haltungs- und Gesundheitskonzepten nachhaltig für die Tiergesundheit engagieren. Die Preisverleihung fand pandemiebedingt digital statt. Unter den Gewinnern finden sich Betriebe aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

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Eine einzigartige Gelegenheit und große Chance

02. Juni 2021

Im Vorfeld des UN-Welternährungsgipfels, der im September stattfinden wird, lud die Europäische Parlamentarische Allianz gegen Hunger und Unterernährung auf Initiative von Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament, gemeinsam mit der FAO-Allianz zu einem Expertenaustausch ein. Kern der Veranstaltung war die Frage nach einer nachhaltigen Transformation der weltweiten Ernährungssysteme. Als Gastredner war Prof. Joachim von Braun, Leiter der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für den Food Systems Summit 2021 des UN-Generalsekretärs, eingeladen.