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Pressemitteilung: Apotheken in ländlichen Räumen stärken

11. Januar 2018

 


Altdorf – Konkurrenz aus dem Internet, große Preisgefälle bei Medikamenten innerhalb Europas, ein schwer nachzuvollziehender Mehrwertsteuersatz sowie immer mehr Probleme mit widersprüchlichen bürokratischen Vorschriften – lokale Apotheken stehen heute vor vielen Herausforderungen. Bei einem Besuch der Wallenstein-Apotheke in Altdorf sprachen die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler und der Vorsitzende der CSU-Altdorf sowie Bezirksrat Dr. Bernd Eckstein mit Apotheker Dr. Schabik darüber, welche Rahmenbedingungen die Politik für eine erfolgreiche Zukunft der Apotheken vor Ort schaffen muss.

Besonders kritisch sieht Schabik die steigende Zahl von Versandapotheken, insbesondere aus dem Ausland. Diese könnten Medikamente häufig zu günstigeren Preisen anbieten als lokale Apotheken, da sie grundsätzlich keine defizitären Leistungen anbieten müssten wie Notdienste, Rezepturen, Hilfsmittel, das Notfalldepot und die dazugehörigen Dokumentationen. Schabik sei nicht grundsätzlich dagegen. „Wir brauchen aber einen gesunden Wettbewerb und gleiche Rechte und vor allem Pflichten für alle. Es darf keinen Handel zu Lasten der Kleinen und zu Gunsten von Kartellen geben“, betonte Schabik. Häufig stünden hinter den großen Online-Anbietern Geschäftsführer aus dem Nicht-EU-Ausland.

Zudem gebe es laut Schabik in Europa große Unterschiede bei den Arzneimittelpreisen. „Wir kaufen Griechenland die Antibiotika weg und uns die Engländer Diabetes-Medikamente“, gab der Apotheker zu bedenken. Auch mit der Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf Medikamente sei er nicht einverstanden. „Mir leuchtet nicht ein, warum Arzneimittel mit dem vollen Satz besteuert werden. Für Bücher gilt nur der verminderte Satz von sieben Prozent, weil sie zum Kulturgut zählen. Der Verkauf von Medikamenten hat auch immer eine ethische Komponente. Das sollte bei der Mehrwertsteuer berücksichtigt werden“, sagte Schabik.

Mortler versprach, die Anliegen der lokalen Apotheken an die zuständigen Stellen in Bund und Bayern heranzutragen. „Wir werden alles Notwendige und Mögliche tun, damit die flächendeckende Arzneimittelversorgung auf hohem Niveau durch ortsnahe Apotheken weiterhin gesichert bleibt. Gerade in ländlichen Räumen und für ältere Patienten sowie in Notfällen sind sie unentbehrlich“, betonte die Bundestagsabgeordnete.

Ein weiterer Gesprächspunkt des Treffens war das seit März 2017 geltende Gesetz zu den erweiterten Einsatzmöglichkeiten von Cannabis als Medizin. In ihrer Funktion als Drogenbeauftragte der Bundesregierung hatte Mortler den Gesetzgebungsprozess maßgeblich vorangetrieben. Schabik, der in seiner Apotheke selbst Cannabisprodukte herstellt, hält die Neuregelung für wichtig. „Gerade in der Palliativmedizin, bei Krebs- oder MS-Patienten erweitert Cannabis das Behandlungsspektrum“, so Schabik. Cannabis als Medizin sei aber nicht vergleichbar mit der Droge Cannabis. „Es macht einen großen Unterschied, ob der Stoff als Tropfen über den Mund eingenommen oder inhaliert wird. Nur bei qualitätsgesicherten pharmazeutischen Produkten kann Cannabis passgenau für den Patienten dosiert werden“, sagte Schabik.

Nach der Diskussion blickte Schabik mit Mortler und Eckstein hinter die Kulissen des Apothekenbetriebs. Besonders beeindruckt waren die Politiker von der automatischen Warenausgabe durch einen Roboter und das hauseigene Labor. „Wer bei unseren Apotheken noch immer an verstaubte Regale und Fläschchen denkt, verkennt welcher logistische und technische Aufwand heute hinter ihrem Service für die Kunden steckt. Wir müssen die heimischen Apotheken unterstützen und erhalten. Auch engagierte Apotheker wie Dr. Schabik tragen dazu selbst entscheidend bei“, erklärte Mortler.

 

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Deutsch-Maltesische Freundschaft pflegen

04. Dezember 2018
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Mortler übergibt Fairtrade-Unterschriften an Entwicklungsminister Müller

23. November 2018

Mit der Unterschriftenaktion „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ hatten mehrere Weltläden im Landkreis Nürnberger Land auf die Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern aufmerksam gemacht. Die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler erhielt die Unterschriften per Post und übergab sie nun an Bundesentwicklungsmininster Dr. Gerd Müller.

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Bund finanziert barrierefreien Bahnhof Rückersdorf

14. November 2018

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Rückersdorf wird nun vollständig vom Bund finanziert. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2019 beschlossen.

Über die Planung der Projekte hinaus fördert der Bund mit dem „Zukunftsinvestitionsprogramm“ nun auch die bauliche Umsetzung. Hierfür stehen in den Jahren 2019-2026 insgesamt 330 Millionen Euro zur Verfügung. „Damit sichern wir den barrierefreien Ausbau von deutschlandweit rund 118 kleinen Bahnhöfen zu 100 Prozent aus dem Finanztopf des Bundes ab – das gab es so noch nie. “, erklärt die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler bei der Besichtigung des Bahnhofs Rückersdorf. 

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Umweltministerin muss wieder auf Sachebene zurückfinden

07. November 2018

Zur Ankündigung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat an einen Anwendungsvorbehalt knüpfen zu wollen, erklärt die agrar- und umweltpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Marlene Mortler, MdB: „Es ist eine bodenlose Unverschämtheit von Ministerin Svenja Schulze, einen Plan zur künftigen Zulassung von Pflanzenschutzmitteln vorzustellen, ohne diesen mit den Agrar- und Umweltpolitikern der Unionsfraktion abzustimmen. Dabei liegt bereits seit April dieses Jahres ein auf dem Koalitionsvertrag beruhender Verordnungsentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Stellungnahme im BMU. Das ist kein Neustart in der Zusammenarbeit der Großen Koalition, sondern ein weiterer Tiefpunkt.“

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Bild: Tobias Koch
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CSU begrüßt Bewilligung vorläufiger Altersrenten für Landwirte

19. Oktober 2018

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und das Bundesversicherungsamt sind übereingekommen, ab September 2018 bis zur einer gesetzlichen Neuregelung der Alterssicherung für Landwirte, vorläufig Rentenleistungen zu gewähren. Dazu erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Marlene Mortler, MdB: „Ich begrüße diese Entscheidung ausdrücklich. Rund 4.000 Landwirtinnen und Landwirte warten derzeit auf eine Bewilligung ihrer Rentenanträge. Die nun möglichen vorläufigen Rentenleistungen der SVLFG geben den Betroffenen finanzielle Sicherheit. Damit kann die Politik ein passgenaues und vor allem generationengerechtes Konzept für das landwirtschaftliche Alterssicherungssystem entwickeln und ohne zeitlichen Druck rechtssicher und zielgerichtet auf den Weg bringen.“

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Pflege geht auch anders

18. Oktober 2018

Mit innovativen Ansätzen zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen, familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und einem internationalen Team geht das Senioren- und Pflegezentrum Rupprechtstegen neue Wege. Gemeinsam mit Kreisbäuerin Marion Fischer und Bezirksrat Dr. Bernd Eckstein informierte sich die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler über das Konzept der Einrichtung.

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CSU will Hofabgabeklausel in Generationenvertrag überführen

15. Oktober 2018

Die CSU hält weiter am eigenständigen agrarsozialen Sicherungssystem fest. Für die Hofabgabeklausel sieht sie jedoch keine Zukunft. Die bisherigen gesetzlichen Regelungen sollen deshalb durch einen „Generationenvertrag. Zukunft. Landwirtschaft.“ ersetzt werden.

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Erntedank: Landwirte leisten hervorragende Arbeit

05. Oktober 2018

Anlässlich des Erntedankfestes am 07. Oktober spricht die CSU-Bundestagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Marlene Mortler, den deutschen Landwirten Anerkennung und Respekt aus: „Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten das ganze Jahr über großartige Arbeit. Dass wir jederzeit auf qualitativ hochwertige Lebensmittel zugreifen können, ist zum Großteil ihr Verdienst. Das sollten wir nicht nur an Erntedank würdigen.“

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Heimische Ferkelerzeugung muss auch in Zukunft möglich sein

02. Oktober 2018

Anlässlich der Vereinbarung im Koalitionsausschuss zur Ferkelkastration äußert sich die ernährungs- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Marlene Mortler, MdB: „Die nachhaltige, bäuerlich geprägte und qualitätsorientierte Ferkelerzeugung in Deutschland war gefährdet. Die existenzielle Angst der sauenhaltenden Betriebe in Deutschland ist in der Politik verstanden worden. Klar ist: wir brauchen Lösungen, um den gesellschaftlichen Anspruch an eine tiergerechte Ferkelerzeugung, an den Verbraucherschutz und an eine existenzfähige einheimische Sauenhaltung in Einklang zu bringen.“

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Ignoranz gegenüber der deutschen Schweinehaltung tritt offen zu Tage

21. September 2018

In der ersten Plenarsitzung des Bundesrates nach der diesjährigen Sommerpause konnten sich die Länder mehrheitlich nicht darauf verständigen, der Verlängerung der Frist der betäubungslosen chirurgischen Kastration männlicher Ferkel zuzustimmen. Dazu erklärt die agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Marlene Mortler, MdB: „Fassungslos nehme ich die heutige Entscheidung des Bundesrates gegen eine Verlängerung der Frist für die betäubungslose chirurgische Kastration männlicher Ferkel zur Kenntnis. Unter dem Deckmantel des Tierschutzes legt diese unmissverständlich offen: Hier stehen nicht die Menschen im Mittelpunkt des politischen Handelns, sondern die eigenen Ideologien.“

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