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Pressemitteilungen

Strategie „From Farm to Fork“: EU-Kommission mit Einsicht und Weitblick?

03. April 2020

Brüssel. Die geplanten Maßnahmen und Erleichterungen der EU-Kommission für Landwirte und ländliche Räume sind sehr zu begrüßen. Dazu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP:

"Entgegen meinen Befürchtungen hat die Kommission nun entscheidende Schritte eingeleitet. Zurecht! Wir stehen vor der größten Krise, den unsere Wirtschaft und somit auch der Agrarsektor seit Jahrzehnten erlebt hat. Erleichterungen auf der einen Seite dürfen nicht zu Belastungen auf der anderen Seite führen. Unsere Landwirte brauchen Sicherheit in diesen extrem unsicheren Zeiten!

Deshalb muss die Farm to Fork-Strategie im Rahmen des Green Deal verschoben werden. Wir können auf Vieles verzichten in unserem Leben, aber nicht auf eine gesicherte Ernährungsversorgung in Europa. Das muss wieder mehr ins Bewusstsein rücken, und das wäre ein starkes Zeichen an unsere Bäuerinnen und Bauern. Wer bürokratische Hürden einerseits abbauen will, darf sie nicht gleichzeitig im gleichen Spielfeld wieder aufbauen!"

Hintergrund

Die EU-Kommission plant, dass Finanzinstrumente flexibler genutzt werden können. Die Bedingungen für Darlehen sollen vereinfacht, ungenutzte Mittel anders verwendet werden und brauchen nicht in den EU-Haushalt zurückgezahlt werden. Die Frist für vorgeschriebene jährliche Durchführungsberichte für Programme der Mitgliedstaaten zur Entwicklung der ländlichen Räume wird verschoben. Diese Fristverschiebung gilt auch für die Abgabe des Mehrfachantrags durch die Landwirte. Sie wird vom 15. Mai auf den 15. Juni 2020 für die beantragten GAP-Zahlungen verlängert. Außerdem können in den Mitgliedstaaten Vorschusszahlungen an die Landwirte um zwei Monate vorgezogen werden. Um den Verwaltungsaufwand und Personenkontakt zu verringern, sollen möglichst wenige Vor-Ort-Kontrollen auf den Betrieben stattfinden.

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Statement zur Veröffentlichung der Farm to Fork-Strategie

20. Mai 2020

Heute hat die EU-Kommission die Biodiversitäts- sowie die Landwirtschafts- und Lebensmittelstrategie („Farm to Fork“) im Rahmen des Green Deals veröffentlicht. Dazu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "Kaum legt COVID-19 den Rückwärtsgang ein, werden die Bremsen gelöst und es wird wieder Vollgas gegen unsere landwirtschaftlichen Betriebe in Europa gegeben."

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Kalkstickstoff: "Wir dürfen unsere europäische Landwirtschaft nicht im Regen stehen lassen"

20. Mai 2020

Die Europäische Chemikalienagentur der EU, kurz ECHA, stellt derzeit Kalkstickstoff als Stickstoffdünger aufgrund seiner besonderen Vorsicht bei der Anwendung für Mensch und Umwelt in Frage. Dazu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "Für unsere bestens ausgebildeten Landwirte ist es selbstverständlich, dass sie Handschuhe und Staubschutzmasken beim Umgang mit Kalkstickstoff tragen müssen."

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UN-Weltbienentag: „Bienen für Biodiversität und Ernährungssicherheit elementar“

18. Mai 2020

Anlässlich des UN-Weltbienentags am 20. Mai besuchte Europa-Abgeordnete Marlene Mortler am gestrigen Montag die Imkerei „Das Bienenkörbchen“. Die Bienenvölker von Thomas und Christine Reichel stehen in der Frankenalb, umgeben von Wäldern, Wiesen und Obstplantagen.

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„EU-Landwirtschaft in der Corona-Krise stärken“

18. Mai 2020

Am kommenden Mittwoch werden der Green Deal sowie die Farm-to-Fork-Strategie veröffentlicht. Da die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sich stark auf die europäische Landwirtschaft auswirken, hält es die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament für angebracht, wie auch in anderen Bereichen neue, kostenintensive Auflagen auszusetzen und Fristen zur Umsetzung von Gesetzen zu verlängern. Das machten die Mitglieder der EVP sowie weiterer Fraktionen des EU-Agrarausschusses gegenüber EU-Klimakommissar Frans Timmermanns und EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides deutlich.

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Kinderbetreuung: Etwas Normalität im Ausnahmezustand

11. Mai 2020

Seit fast zwei Monaten herrscht Ausnahmezustand in bayerischen Kindergärten. So auch im Integrativen Montessori Kinderhaus in Lauf/Simonshofen. Zum Tag der Kinderbetreuung am 11. Mai traf sich die Europa-Abgeordnete Marlene Mortler mit der Einrichtungsleitung, um zu erfahren, wie die Erzieherinnen und Erzieher mit der aktuellen Situation umgehen.

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Tag der Kinderbetreuung: Leistung der Erzieherinnen und Erzieher würdigen

08. Mai 2020

Anlässlich des Tages der Kinderbetreuung am 11. Mai erklärt die Europa-Abgeordnete Mortler MdEP: "Was unsere Erzieherinnen und Erzieher jeden Tag für unsere Kinder leisten, verdient Respekt und Anerkennung. Neben den Eltern und der Familie sind sie für die Allerkleinsten oft die wichtigsten Bezugspersonen. Darüber hinaus tragen die Kinderbetreuungseinrichtungen und Tagesmütter sowie -väter einen bedeutenden Teil zur Erziehung und vor allem Bildung der Kinder bei."

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Europatag 2020: Zusammenhalt wichtiger denn je

08. Mai 2020

Anlässlich des Europatages am 9. Mai erklärt die Europa-Abgeordnete Mortler MdEP: "Vor 70 Jahren wurde die Idee des vereinten Europas als Garant für Frieden und Wohlstand geboren. Bis heute ist sie mit der Europäischen Union zu etwas Großartigem gewachsen, das wir verteidigen und weiterentwickeln müssen. Gemeinsam ist Europa stark und kann die großen Herausforderungen dieser Zeit meistern."

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Corona: Verschiebung der Öko-Verordnung

06. Mai 2020

In einem heute an die Europäische Kommission geschickten Brief fordert der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments das Verschieben des Inkrafttretens der Öko-Verordnung um ein Jahr auf den 1. Januar 2022, da viele Detailfragen der Regelung noch dem Austausch auf EU-Ebene bedürfen. Die vier deutschen Mitglieder des Agrarausschusses Martin Häusling, Norbert Lins, Marlene Mortler und Ulrike Müller, unterstützen diese Forderung.

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Übergangsregeln GAP: „Planungssicherheit und Verlässlichkeit sind das Gebot der Stunde“

29. April 2020

In Bezug auf die vom EU-Agrarausschuss beschlossenen Übergangsregeln für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "In Zeiten von Corona dürfen wir die Wirtschaft nicht mit zusätzlichen Auflagen überfrachten bzw. überfordern. Das gilt erst recht für unsere Landwirtschaft!"

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Tag des Baumes: Robinie ist „Baum des Jahres“ 2020

24. April 2020

Im Vorfeld des „Tag des Baumes“ am 25. April 2020 weist die Europa-Abgeordnete und Agrarpolitikerin Marlene Mortler auf die gravierenden Folgen des Klimawandels für die europäischen Wälder hin. „Schon jetzt bedrohen Dürren oder Stürme unsere Wälder. Deshalb müssen wir sie so umbauen, dass sie klimatischen Extremen trotzen können. Vielversprechend ist die Robinie, die vor über 300 Jahren in Mitteleuropa eingeführt wurde. Zwar wird die invasive Baumart skeptisch gesehen. Trotzdem ist die überaus robuste Robinie ein Hoffnungsträger für den Waldumbau. Nicht umsonst wurde sie 2020 zum ,Baum des Jahres‘ gewählt“, so Mortler.