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Pressemitteilungen

Weltbodentag 2019: Boden zentrale Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen

05. Dezember 2019

Brüssel. Anlässlich des heutigen Weltbodentags erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP:

„Der Boden ist eine wichtige Lebensgrundlage und eine nur bedingt erneuerbare Ressource. Er erfüllt vielfältige, für das Leben notwendige Funktionen. Für die Landwirtschaft ist die Fruchtbarkeit des Bodens ein entscheidender Faktor. Boden und Landwirtschaft bedingen sich dabei gegenseitig und sind für den Schutz von Wasser, Luft, Klima und Artenvielfalt besonders wichtig“, so die CSU-Politikerin.

 „Böden erfüllen ganz unterschiedliche Funktionen. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für Nahrungsmittelversorgung und sind daher Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Sie sind auch Hauptbestandteil von Landökosystemen und komplexer Wasser- und Nährstoffkreisläufe. Böden dienen als Filter für Schadstoffe und wandeln chemische Stoffe um. So schützen Böden das Grundwasser, ernähren Pflanzen und beeinflussen das Klima“, erklärt Mortler weiter.

1900 gab es noch über 5,6 Millionen Betriebe mit gut 26 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. 2017 waren es nur noch 269.800 Betriebe, die rund 16,7 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche bearbeiten und pflegen. Während ein Landwirt 1900 noch etwa 4 Personen ernähren konnte, versorgte ein Landwirt 2016 bereits 135 Personen. Immer mehr Menschen werden also von einem Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ernährt.

„Der Boden ist der wichtigste Produktionsfaktor der Forst- und Landwirtschaft – ohne fruchtbare Böden keine Nahrungsmittel. Die Wertschätzung für Böden muss zunehmen, denn Böden geraten weltweit unter Druck. Stoffliche und nicht stoffliche Belastungen beeinflussen die Bodenfunktionen und schränken sie ein. Unsere Landwirte wissen seit Generationen, wie wichtig der Boden für ihre Zukunft, für ihr wirtschaftliches Überleben und für die Nahrungsmittelproduktion ist und waren nie so gut ausgebildet und aufgestellt wie heute, die Böden nachhaltig, ressourcenpflegend und ausgewogen zu bewirtschaften“, so die Europa-Abgeordnete abschließend.

Hintergrund

Der Weltbodentag findet weltweit jährlich am 05.Dezember statt. Dieser besondere Tag für den Boden wurde 2002 beim 17. Weltkongress der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen. Mit dem jährlichen Aktionstag soll ein Zeichen für die Bedeutung des Bodens als natürliche Ressource gesetzt werden. Zahlreiche Aktionen machen an diesem Datum auf die lebenswichtige Bedeutung der Böden aufmerksam. Am Weltbodentag wird auch der jeweilige Boden des Jahres benannt. 2018 war dies der Felshumusboden.

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Mortler fordert Zukunftsperspektiven für Schweinehalter

25. Januar 2022

Brüssel. Der Agrarausschuss des EU-Parlaments hat sich in der heutigen Sitzung mit Vertretern der EU-Kommission zum europäischen Schweinemarkt ausgetauscht. Im Fokus standen die prekäre Lage der europäischen Schweinehalter sowie die Afrikanische Schweinepest. Die Ausschussmitglieder forderten die Kommissionsvertreter auf, die europäischen Schweinebäuerinnen und -bauern im Angesicht der immensen Herausforderungen zu schützen und ihnen Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.

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Agrar-Pläne der französischen Ratspräsidentschaft: Umsetzung muss Landwirte mitnehmen

25. Januar 2022

In der Sitzung des heutigen Agrarausschusses hat der französische Agrarminister, Julien Denormandie, die Prioritäten für die Landwirtschaft während der Ratspräsidentschaft seines Landes vorgestellt. "Unsere Landwirte brauchen positive Botschaften und Zuversicht. Der Arbeitstitel „Aufschwung, Stärke, Zugehörigkeit“ und die Aussagen des französischen Ministers klingen vielversprechend, empathisch und kompetent", resümiert Marlene Mortler,

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Europäischer Agrarausschuss nimmt sich Wolf an

13. Januar 2022

Brüssel. Es geht nicht darum den Wolf auszumerzen. Aber: Der günstige Erhaltungszustand ist in vielen Region Europas längst erreicht. Wenn wir nicht eingreifen, dann wächst die Wolfspopulation jährlich um 30 Prozent. Wir brauchen eine vernünftige und vor allem sichere Koexistenz von Mensch, Weidetier und Wolf.

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Fehlstart im Bundeslandwirtschaftsministerium

13. Januar 2022

Brüssel: Das Bundeslandwirtschaftsministerium war nicht in der Lage, den nationalen GAP-Strategieplan pünktlich zum Jahreswechsel in Brüssel einzureichen.

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Preisverleihung: Mortler wirbt für bayerischen Junglandwirt in Brüssel

13. Dezember 2021

Brüssel. „Sie sind die Zukunft unserer europäischen Landwirtschaft – unsere innovativen und engagierten Junglandwirtinnen und Junglandwirte", erklärt die CSU-Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament, Marlene Mortler, zur Verleihung des europäischen Junglandwirtepreises im Rahmen des virtuellen europäischen Kongresses für Junglandwirte in Brüssel. Die Europaabgeordnete freut sich ganz besonders, dass auf ihren Vorschlag der einzige deutsche und bayerische Vertreter, Junglandwirt Leo Rösel aus dem Landkreis Sulzbach-Rosenberg, zu den Nominierten gehörte und seine Arbeit der Jury präsentieren konnte. „Dieser Wettbewerb zeigt deutlich, wie vielfältig die Landwirtschaft in Europa ist und mit wie viel Innovationskraft die jungen Landwirte sich den Herausforderungen und dem Wandel in der Branche stellen“, so Rösel.

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Weltbodentag: Unsere Lebensgrundlage sinnvoll schützen

03. Dezember 2021

Brüssel.  Die Sprichwörter „auf dem Boden bleiben“ oder mit „beiden Beinen fest auf dem Boden stehen“ schreiben Menschen Charaktereigenschaften wie solide, realistisch und natürlich zu. „Wir verbinden den Boden mit etwas positivem. Und das ist er auch: Der Boden ist für Mensch und Tier eine der wichtigsten Lebensgrundlagen“, sagt Marlene Mortler, CSU-Agrarpolitikerin im Europäischen Parlament. „Aus diesem Grund will ich den alljährlichen Weltbodentag, am 5. Dezember, nutzen, um auf die Bedeutung des Bodens aufmerksam zu machen“, erklärt Mortler.

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Dank und Respekt für alle Ehrenamtlichen

03. Dezember 2021

Mortler würdigt Ehrenamt: "Meinen herzlichsten Dank an alle, die sich freiwillig im Rettungsdienst, bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Verein und an vielen anderen Stellen einbringen."

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Nicht auf taube Ohren stoßen - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

02. Dezember 2021

Mortler trifft sich zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung mit Gehörlosenexpertin

Lauf. Eine Durchsage am Bahnsteig zur Zugverspätung, das Klingeln eines überholenden Fahrrads: Alltägliche Situationen, die für die Mehrheit der erwachsenen Menschen keine besondere Herausforderung darstellen. „Für rund 83.000 Gehörlose sind sie unüberwindbar“, weiß Judit Nothdurft, Expertin und Beraterin zu Hörbehinderung. „Für Normalhörende ist es kaum vorstellbar, auf wie viele Hürden Gehörlose im Alltag stoßen“, war Marlene Mortler, Europaabgeordnete für Mittelfranken während ihres Gesprächs mit Nothdurft überrascht und betroffen. Der alljährliche Internationale Tag der Menschen mit Behinderung, am Freitag, 3. Dezember, soll auf die Herausforderungen aufmerksam machen.

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ANIT-Untersuchungsausschuss legt Abschlussbericht vor

02. Dezember 2021

Über eineinhalb Jahre haben wir uns im ANIT intensiv mit Tiertransporten innerhalb Europas und in Drittstaaten beschäftigt. Wir haben die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Unser Ziel war es, mutmaßliche Verstöße bei der Anwendung von EU-Tierschutzvorschriften beim Transport innerhalb und außerhalb der EU zu untersuchen.

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GAP-Reform: Ein Schwergewicht landet

23. November 2021

Brüssel. Heute stimmte das europäische Parlament über die Gesetzestexte zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab. Damit ist das Schwergewicht des EU-Haushalts nach turbulenten, intensiven und konfliktreichen Verhandlungen gelandet. Die größte Reform der EU-Agrarpolitik seit 30 Jahren dockt am Zielgate an. „Unsere Bäuerinnen und Bauern haben endlich die Koordinaten aus Brüssel erhalten“, ist die CSU-Agrarpolitikerin im Europäischen Parlament, Marlene Mortler, erleichtert und überzeugt: „Die Herausforderungen für die Landwirtschaft sind vielfältig und groß. Mit den neuen Regelungen der GAP, dem Know-how und dem Engagement unserer Landwirtinnen und Landwirte und einer verlässlichen Politik sind sie aber zu meistern.“