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Brief aus Straßburg / Brüssel

Wie in guten, so in schlechten Zeiten

02. Oktober 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

 

ob die anhaltende Corona-Pandemie, der fortschreitende Klimawandel oder der verheerende Brand in Moria – die Herausforderungen an unsere Europäische Union sind enorm und komplexer denn je. Daher ist es gerade jetzt ganz wichtig, dass wir alles dafür tun, damit Europa zusammenhält – nicht nur in guten, sondern vor allem auch in schlechten Zeiten. Und dafür braucht es einen gesamteuropäischen Ansatz und für alle Mitgliedstaaten verpflichtende Umsetzungsstrategien! 

Ich hoffe auf die EU-Sondertagung des Europäischen Rates vom 1.-2.10.2020 in Brüssel. Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten: In diesem Jahr feiert die CSU ihr 75-jähriges Bestehen. Und in einer Welt, in der es gilt, immer höher, immer schneller, immer besser, immer weiter zu gehen, braucht es Halt. Es braucht Halt in einer Heimat, wo wir unsere Werte und unsere Traditionen pflegen können und diese auch als Partei zurückgeben. Aber wir brauchen auch Offenheit für Neues! Das gilt für den Klimawandel, für die Fragen der Migration, aber auch für sicherheits-politische Fragen. Für mich ist die CSU so etwas wie ein Fels in der Brandung, der dann ganz besonders fest stehen muss, wenn Pessimisten, Populisten und Radikalisten um sich greifen und versuchen, unsere Gesellschaft zu spalten. Und genau deshalb braucht es eine Volkspartei wie unsere CSU!

Anbei finden Sie noch die Brüsseler Notizen zur Außen- und Entwicklungspolitik aus dem Europa-Büro der Hanns Seidel Stiftung. Die Verbindungsstelle Brüssel beobachtet und erklärt aktuelle EU-Politik und steht dabei im Dialog mit den EU-Institutionen, Vertretungen der Mitgliedsländer, Medien, Verbänden und Denkfabriken. Ein sehr wichtiger Beitrag zur Herausbildung einer lebendigen europäischen Öffentlichkeit!

Viel Spaß bei der Lektüre!

Mit freundlichen Grüßen