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„Wir brauchen gleichwertige Lebensverhältnisse für Stadt und Land“

05. Februar 2021

Der Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments hat sich mit dem Ausschuss der Regionen zur Entwicklung der ländlichen Regionen in der Europäischen Union ausgetauscht. Diskussionsgrundlage war die Initiative und die angekündigte Mitteilung der EU-Kommission, eine langfristige Vision für die Entwicklung des ländlichen Raums zu entwerfen. Marlene Mortler, CSU-Europaabgeordnete für Mittelfranken, begrüßt die Bestrebung der Kommission, den ländlichen Raum zu stärken und sieht Bayern als Vorbild.

„Für mich ist wichtig, dass die ländlichen Räume nicht zu einer ‚Restgröße‘ verkommen. Daher müssen wir sie gezielt fördern und stärken. Bayern hat diesen Prozess seit Jahrzehnten bereits vorbildlich vorangetrieben und Behörden und Hochschulen aus Ballungszentren herausgelöst und in strukturschwächere Regionen verlagert. Dieses ganz bewusste und gezielte Vorgehen kann ein Beispiel für die ganze Europäische Union sein. Denn was wir für den sozialen Frieden und den Wohlstand brauchen, sind gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land“, fordert Mortler.

Europaweit können wir beobachten, dass sich die Menschen in den ländlichen Regionen oftmals politisch übersehen fühlen. Die notwendige Infrastruktur in den Bereichen Schule, Straße oder der Gesundheitsversorgung fehlt mehr und mehr. Jobs sind rar. Die jungen, gut ausgebildeten Menschen wandern ab. Gegenden überaltern. Damit einher geht, dass auch das Angebot an Dienstleistungen zurückgeht. Und nicht zuletzt wird die digitale Kluft zwischen Stadt und Land immer größer.

„Mein zentrales Anliegen ist es, bei der Entwicklung der ländlichen Gebiete den Zusammenhang zwischen der Landwirtschaft und den ländlichen Räumen im Rahmen der Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) genügend zu berücksichtigen. Von gut entwickelten ländlichen Räumen profitiert die Landwirtschaft, und umgekehrt,“ so Mortler.

Neben den Herausforderungen bietet der ländliche Raum viele Chancen. Rund 96 Millionen Menschen leben auf dem Land. Das macht etwa 45 Prozent der Fläche der EU aus. Diese Gebiete produzieren hochwertige Lebensmittel, Tierfutter und Non-Food-Produkte und sie tragen zum Reichtum und zur Vielfalt der europäischen Kultur bei. Nicht zuletzt zeigt die Coronakrise, wie wichtig die ländlichen Gebiete für unsere Freizeitgestaltung und Erholung ist.

„Unsere Aufgabe muss es daher auf europäischer Ebene sein, die Bewohner des ländlichen Raums mit weiteren Maßnahmen zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Potentiale voll auszuschöpfen und sicherzustellen, dass die Menschen sich ernst und mitgenommen fühlen,“ appelliert Mortler.

 

Hintergrund:

Im Juli 2020 veröffentlichte die Kommission einen Fahrplan, in dem sie ankündigte, Mitte 2021 eine Mitteilung über eine langfristige Vision für die ländlichen Gebiete zu veröffentlichen. Auf europäischer Ebene soll eine Debatte über die Zukunft der ländlichen Gebiete und ihren Platz in der Gesellschaft angestoßen werden. Herausforderungen werden herausgestellt, vor denen diese Gebiete stehen – etwa dem demografischen Wandel, der digitalen Kluft, den niedrigen Einkommensniveaus und dem eingeschränkten Zugang zu Dienstleistungen. Am Ende soll eine Vision für die Zukunft der ländlichen Gebiete bis 2040 festgelegt werden.

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Das neue EU-Tiergesundheitsrecht: „Noch zu viele Fragen offen“

05. März 2021

Am gestrigen Donnerstag hat der Agrarausschuss des europäischen Parlaments über den Anwendungszeitpunkt des neuen EU-Tiergesundheitsrechts debattiert. Hierzu erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler:

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Bäuerinnenstudie Bayern 2019: Sorgen unserer Bäuerinnen um die Zukunft der Landwirtschaft erst nehmen

03. März 2021

Zur neuen „Bäuerinnenstudie Bayern 2019“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erklärt die EU-Agrarpolitikerin Marlene Mortler: „Nach der letzten Studie im Jahr 2010 gibt die jetzt veröffentlichte Erhebung endlich wieder einen aktuellen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt unserer bayerischen Bäuerinnen.

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Portugiesische EU-Ratspräsidentschaft: Tierwohl hat Priorität – auch beim Transport

26. Februar 2021

Brüssel. In der gestrigen Sitzung des Untersuchungsausschusses im Zusammenhang mit dem Schutz von Tieren beim Transport (ANIT) legte die portugiesische Agrarministerin, Maria do Céu Antunes, die Schwerpunkte der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft zum Thema Tierwohl dar. Dazu gehören unter anderem die Einführung eines Tierwohllabels, bessere Vorschriften beim Seetransport sowie die Ergebnisse aus einer Befragung der Mitgliedsländer zu Tiertransporten in Drittstaaten. Für Marlene Mortler, stellvertretende Ausschussvorsitzende, ist eine einheitliche Umsetzung der bestehenden Vorschriften sowie zukünftiger Maßnahmen zwingend erforderlich.

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EU-Agrarausschuss spricht sich für mehr Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft aus

25. Februar 2021

Am gestrigen Mittwoch haben die Mitglieder des Agrarausschusses im Europäischen Parlament (AGRI) über die Stellungnahme zur Digitalisierung und künstlichen Intelligenz in der Landwirtschaft abgestimmt. Das Papier stieß bei der Mehrzahl der EU-Parlamentarier, darunter auch Marlene Mortler, auf große Zustimmung. Als Schattenberichterstatterin der EVP-Fraktion hob Mortler die Bedeutung digitaler Technologien für die Zukunft des Agrarsektors und insbesondere für kleinere und mittlere Betriebe hervor.

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Dreh- und Angelpunkt der Pandemie-Bekämpfung – Mortler im Gespräch mit Amtschef Kubin

22. Februar 2021

Marlene Mortler, CSU-Europaabgeordnete für Mittelfranken, besuchte den Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Hanspeter Kubin, um gemeinsam ein Resümee nach einem Jahr Corona-Pandemie zu ziehen. Beide begrüßen auch die dringend notwendige personelle Stärkung.

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„Nicht nur nette Worte, sondern Taten folgen lassen“

30. Januar 2021

Auf der digitalen Veranstaltung „Zukunftsfähig im Sinne des Green Deals? Die EU-Agrarreform auf dem Prüfstand“ diskutierte Frans Timmermans, Vize-Präsidenten der EU-Kommission, die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, appelliert in diesem Zusammenhang an Timmermans, es nicht bei netten Worten zu belassen, sondern Taten folgen zu lassen.

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Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale JETZT

28. Januar 2021

Das EU-Parlament hat die Überarbeitung der Leitlinien für das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) beschlossen. Die CSU-Europaabgeordnete Marlene Mortler setzt sich seit langem dafür ein, die Franken-Sachsen-Magistrale endlich zu elektrifizieren.

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„Die EU-Impfstoff-Strategie war richtig!“

27. Januar 2021

Zuletzt wurde viel über die Rolle der EU beim Impfstoff-Kauf debattiert. Marlene Mortler, CSU-Europaabgeordnete für Mittelfranken, steht klar hinter der Impfstoff-Strategie der Europäischen Union.

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„Fork-to-Farm“ statt “Farm-to-Fork”:
Keine Pauschalziele und mehr Verbraucheraufklärung

26. Januar 2021

Am vergangenen Montag diskutierten die Mitglieder des Agrarausschusses und des Umweltausschusses im Europäischen Parlament gemeinsam den Berichtsentwurf zur Farm-to-Fork-Strategie. In ihrem Redebeitrag vor den Ausschussmitgliedern wies die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler, erneut auf zentrale Schwachstellen der Strategie hin und macht sich für Verbesserungen stark.

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Internationale Grüne Woche: CSU-Agrarsprecher fordern mehr Unterstützung für Verbesserungen beim Tierwohl

20. Januar 2021

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2021 äußern sich die agrarpolitischen Sprecher der CSU in Europa und Bayern, Marlene Mortler und Martin Schöffel sowie der agrarpolitische Sprecher der CSU im Bundestag, Artur Auernhammer, zum Thema Tierwohl.