Marlene Mortler Momentaufnahme: Besuch bei der Altfettentsorgung und -recycling Lesch GmbH

Jedes Jahr landen in Deutschland bis zu 100.000 Tonnen Altspeiseöle in der Kanalisation. Die Altfettentsorgung und -recycling Lesch GmbH & Co. KG mit ihren über 60 Mitarbeitern will das ändern. Das Unternehmen aus Thalmässing hat sich zum Ziel gesetzt, die Ressource Altfett noch besser zu nutzen und so einen Beitrag zur Verbesserung der CO2-Bilanz zu leisten. Ab Mitte 2018 soll deshalb der Kundenkreis von der Gastronomie auf private Haushalte ausgeweitet werden. Ziel ist es, ein System für Haushaltssammlungen von gebrauchten Speiseölen zu entwickeln, das eine hohe Verbraucherakzeptanz erreicht und eine flächendeckende Einführung ermöglicht. Auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg hatte ich Gelegenheit, mit Projektleiter Hubert und auf der IGW in Berlin mit dem Geschäftsführer Heiko Lesch über den aktuellen Stand des Vorhabens zu sprechen. Im ersten Schritt werden nun mehrere Pilotprojekte in der Metropolregion Nürnberg umgesetzt. Ein beispielhaftes Zukunftsprojekt, das sicherlich Schule machen wird!