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Pressemitteilungen

Nicht-medizinisch begründeten Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung unterbinden

18. Januar 2012

Nach Ansicht der CSU-Agrarexpertin Marlene Mortler muss die nicht-medizinisch begründete Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung unterbunden werden. „Das vom Bundeslandwirtschaftsministerium geschnürte Maßnahmenpaket gegen Antibiotika-Resistenzen ist richtig“, betonte Mortler aus Anlass einer Aktuellen Stunde zum Thema am Mittwoch in Berlin. Mortler hob hervor, dem Problem der Zunahme resistenter Erreger in der Tier- und Humanmedizin könne man nicht mit einfachen Antworten Herr werden.

Sie stellte zugleich klar, dass bereits seit 2006 die vorbeugende Behandlung von Tieren mit Antibiotika EU-weit verboten sei. Die christlich-liberale Koalition habe sich darauf verständigt, die Arzneimittel-Verordnung durch ein Bündel von Maßnahmen gegen Antibiotika-Resistenzen zu erweitern. „Tierärzte werden verpflichtet, auf Ersuchen der Behörden alle Daten zur Abgabe und Anwendung von Antibiotika zusammengefasst zur Verfügung zu stellen“, sagte Mortler. Dank der so verbesserten Datengrundlage könnten künftig dann die Betriebe überprüft werden, „die wirklich Probleme mit ihrer Tiergesundheit haben“. Zudem solle das Erstellen eines Antibiogramms verpflichtend werden, wenn eine Erstbehandlung nicht erfolgreich verlaufen sei.

Mortler nahm zugleich die Landwirte vor Pauschalverurteilungen in Schutz: „Das ist heute schon auch ohne Gesetz in der Regel gelebte Praxis. Alle Landwirte, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben, werden ihr Möglichstes tun, dass es ihren Tieren gut geht.“ Mit Blick auf durch Medienberichte verunsicherte Verbraucher stellte sie klar: „Ein Naturprodukt ist immer auch mit Keimen behaftet. Die letztwöchentliche Studie des BUND, die ihren Namen nicht verdient, ist ein alter Hut.“ Wichtig sei der richtige küchenhygienische Umgang mit Fleisch. Mortler: “Unsere Lebensmittelsicherheitsstandards sind hoch: In Deutschland kommen keine tierischen Erzeugnisse auf den Markt, die irgendwie mit Medikamentenrückständen belastet sind.“

Ein Mitschnitt der Rede von Marlene Mortler in der Aktuellen Stunde findet sich hier.

Pressemitteilungen

Erfreuliches Signal: Neue Rechtsrahmen für geographische Angaben

29. Februar 2024

Das Europäische Parlament hat gestern einen neuen Rechtsrahmen für die geographischen Angaben von Wein, Spirituosen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen beschlossen.Marlene Mortler (MdEP) spricht sich für die Indikationen aus.

Pressemitteilungen

Bewerbungsfrist für den „Europäischen Jugendkarlspreis“ 2024 eröffnet

25. Januar 2024

Das Europäische Parlament und die Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen verleihen jedes Jahr seit 2008 den „Europäischen Jugendkarlspreis“. Ausgezeichnet werden damit von jungen Leuten geleitete Projekte, die der Förderung von Demokratie in der EU und aktiver Teilhabe dienen.

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EU-Abstimmung über Regulierung von Pflanzen, die mit neuen genomischen Techniken gewonnen werden

24. Januar 2024

Heute stimmt der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments (ENVI) über den Vorschlag zur Regulierung von Pflanzen, die mit neuen genomischen Techniken (NGTs) gewonnen wurden, ab.

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Heimatliebe und Toleranz sind kein Widerspruch

24. Januar 2024

Anlässlich des 50. Bestehens des Sudetendeutschen Volkstanzkreises Lauf-Eckental machte die Wanderausstellung „So geht Verständigung – dorozumění“ des Sudetendeutschen Rates bis Mitte Januar Station in der Wenzelburg in Lauf. Unter den Besuchern war die mittelfränkische Europaabgeordneten Marlene Mortler, die das große Engagement sudetendeutscher Vereinigungen für das gesellschaftliche Miteinander lobte und den Mitgliedern des Sudetendeutschen Volkstanzkreises zu ihrem runden Jubiläum gratulierte.

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Unsere Bauern demonstrieren für unsere Zukunft!

04. Januar 2024

Die Bundesregierung hat heute mitgeteilt, dass sie die Streichung der Kfz-Steuerbefreiung zurückziehen werde. Dazu kam die Mitteilung, dass der Abbau der Agrardiesel-Steuerbegünstigungen schrittweise erfolgen soll, um den Landwirten mehr Zeit zur Anpassung zu geben. Dieser faule Kompromiss kann nicht akzeptiert werden!

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Schutzregel für Wölfe sollen heruntergestuft werden

21. Dezember 2023

Die Europäische Kommission hat gestern bekannt gegeben, dass sie die strengen Schutzregeln für Wölfe anpassen will. Der Status soll aufgrund neuer Daten zur wachsenden Population von „streng geschützt“ auf „geschützt“ heruntergestuft werden.

Die steigende Zahl an Wölfe ist gefährlich! Unsere heimischen Nutztiere wie Schaf oder Ziege werden durch die wachsende Population bedroht. Den Schaden haben die Landwirte!

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Erst versprochen, jetzt gebrochen …

13. Dezember 2023

Das ist ein Stich ins Herz unserer Bauernfamilien!

Die Bundesregierung will die Steuervergütung für Agrardiesel streichen. Zudem bestätigte das Bundeslandwirtschaftsministerium, dass auch die Kfz-Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge zukünftig entfallen soll.

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Internationaler Tag des Ehrenamts: Bayern profitiert stark von seiner Ehrenamtskultur

04. Dezember 2023

Jedes Jahr am 5. Dezember findet der Internationale Tag des Ehrenamts statt. Bei uns gibt es eine echte Ehrenamtskultur. Darauf können wir im Freistaat sehr stolz sein. Wir müssen aber auch dafür sorgen, dass das so bleibt.

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Weltbodentag 2023: Landwirte sind echte Bodenexperten

04. Dezember 2023

Unsere Böden sind eine der wertvollsten Ressourcen die wir haben: sie reinigen unser Wasser, binden Nährstoffe sowie Treibhausgase und bieten Pflanzen und Tieren vielfältige Lebensräume.

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Grünes Licht: Endlich niedrigere Fleischhygienegebühren!

29. November 2023

Die EU-Kommission gibt grünes Licht: Am 24. November hat die Kommission endlich die Reduzierung der Fleischhygienegebühren in Bayern beihilferechtlich genehmigt.

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