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Pressemitteilungen

Bauernproteste: Mortler appelliert an Gesellschaft und Politik

22. Oktober 2019

Straßburg. Anlässlich der heutigen Kundgebungen von Bäuerinnen und Bauern in ganz Deutschland erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP:

„Ich bin tief betroffen, wie sehr sich die Verzweiflung auf den deutschen Höfen verbreitet hat. Der heutige Protestauftakt ist ein deutliches Signal an unsere Gesellschaft und Politik: Es ist fünf Minuten nach Zwölf!

Bei den Protesten gehen nicht alte, unverbesserliche Bauern auf die Straße, sondern Landwirte mit Leib und Seele. Landwirte, die ihren Beruf von der Pike auf gelernt haben und die viel dafür tun, ihre Äcker noch nachhaltiger, noch ressourceneffizienter und noch umweltfreundlicher zu bewirtschaften. Es sind vor allem Jungbauern, die nach der Ausbildung oder dem Studium noch euphorisch nach dem Motto ‚Was kostet die Welt?‘ unterwegs waren, aber mit jedem Jahr erkennen müssen, dass immer mehr Verantwortung und Druck auf Betrieb und Familie lasten.

Wenn entscheidende politische Beschlüsse sich einmal weiter von der guten landwirtschaftlichen Praxis entfernen, ist es das eine. Wenn wir allerdings wollen, dass auch in Zukunft familiengeführte bäuerliche Betriebe die Ernährung in unserem eigenen Land sichern und unsere wunderschöne Kulturlandschaft pflegen, dann muss uns das aufrütteln. Einseitiges Bauern-Bashing und Mobbing von Kindern aus der Landwirtschaft sind schlechte Beispiele. Ein wahrer Überbietungswettbewerb in den ideologischen Lagern zeigt, dass Geld gegen die Landwirtschaft leichter verdient ist als in der Landwirtschaft. Wir Politiker müssen daher Rückgrat zeigen – für unsere Bäuerinnen und Bauern. Sie brauchen jetzt unseren ganzen Einsatz auf allen Ebenen, in Europa, im Bund und in Bayern.

Wir Verbraucherinnen und Verbraucher haben es unseren Bäuerinnen und Bauern zu verdanken, dass wir tagtäglich über Lebensmittel in höchster Qualität und Sicherheit verfügen und nahezu unbegrenzt mit höchstem Genuss konsumieren können. Ich sehe es daher als meine Pflicht, für die berechtigten Interessen der Bäuerinnen und Bauern auf Europäischer Ebene einzutreten und zu kämpfen.“

Hintergrund

In vielen deutschen Städten protestieren heute Landwirte mit ihren Landmaschinen auf der Straße. Hierzu hat die Initiative "Land schafft Verbindung" aufgerufen. Bei der zentralen Kundgebung in Bonn, wo das Bundeslandwirtschaftsministerium sitzt, werden 10.000 Bauern erwartet. Der Protest der Landwirte richtet sich insbesondere gegen das Agrarpaket der Bundesregierung, das von dem Aktionsbündnis als "ideologisch anmutend" bezeichnet wird. Die Initiative befürchtet, dass es bäuerliche Familienbetriebe gefährde. Auch eine Verschärfung der Düngeverordnung wird von dem Aktionsbündnis kritisiert, da diese mehr schade als nütze. Die Landwirte kritisieren außerdem, dass sie als "Buhmann der Politik" und vieler Nichtregierungsorganisationen gesehen würden.

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Vom Hof auf den Teller: EU-Agrarpolitikerin Mortler besucht Landmetzgerei Loos

18. Juni 2021

Großviehberg/Hersbruck. Während die Europäische Union noch immer darüber diskutiert, wie die „Farm-to-Fork“ Strategie in die landwirtschaftliche Praxis umgesetzt werden kann, wird sie bei der Landmetzgerei Loos seit Jahrzehnten gelebt. Wie die Qualitätsprodukte des Familienbetriebs vom eigenen Hof auf den Teller kommen, erfuhren einmal mehr Agrarpolitikerin Marlene Mortler MdEP sowie der Rother Bürgermeister und CSU-Bundestagskandidat Ralph Edelhäußer bei einer Stippvisite in Großviehberg.

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EU-Studie: Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die europäische Landwirtschaft

16. Juni 2021

„Europäische Lebensmittelsysteme und regionale Produktion weiter stärken“

Brüssel. In der gestrigen Sitzung des Agrarausschusses im Europäischen Parlament (AGRI) wurde die Studie „Bisherige Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die europäische Landwirtschaft“ vorgestellt. Die Agrar- und Lebensmittelversorgungskette der EU habe sich während der Corona-Krise als sehr widerstandsfähig erwiesen, so das zentrale Ergebnis der Studie. Bereiche allerdings, die überwiegend Restaurants beliefern, erlitten durch deren Schließung erhebliche Verluste. Für Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im EU-Parlament und Mitglied im AGRI-Ausschuss, zeigt die Studie auch, dass die EU-Lebensmittelsysteme und die regionale Produktion weiter gestärkt werden müssen.

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„Preis der Tiergesundheit“ verliehen – Marlene Mortler verkündete als Schirmherrin die Gewinner

04. Juni 2021

Lauf. Am vergangenen Samstag wurde der „Preis der Tiergesundheit“ verliehen. Die Auszeichnung geht an Landwirte, die sich mit innovativen Haltungs- und Gesundheitskonzepten nachhaltig für die Tiergesundheit engagieren. Die Preisverleihung fand pandemiebedingt digital statt. Unter den Gewinnern finden sich Betriebe aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

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Eine einzigartige Gelegenheit und große Chance

02. Juni 2021

Im Vorfeld des UN-Welternährungsgipfels, der im September stattfinden wird, lud die Europäische Parlamentarische Allianz gegen Hunger und Unterernährung auf Initiative von Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament, gemeinsam mit der FAO-Allianz zu einem Expertenaustausch ein. Kern der Veranstaltung war die Frage nach einer nachhaltigen Transformation der weltweiten Ernährungssysteme. Als Gastredner war Prof. Joachim von Braun, Leiter der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für den Food Systems Summit 2021 des UN-Generalsekretärs, eingeladen.

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„Der Schutz der Artenvielfalt geht uns alle an!“

21. Mai 2021

Brüssel. Anlässlich des Tages der biologischen Artenvielfalt am 22. Mai erklärt Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament: "Die biologische Artenvielfalt und damit der Artenschutz sind komplexe Themen. Und: Sie gehen uns alle an! Nicht nur den Landwirt und den Umweltschützer!"

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Endlich wieder Urlaub auf dem Bauernhof

20. Mai 2021

Lauf. Anlässlich der geplanten Öffnung der Urlaubshöfe und Bauernhofgastronomie ab Pfingsten zeigt sich die Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europäischen Parlament, Marlene Mortler, über diese Öffnungsschritte erleichtert. Die beiden Vorsitzenden des Vereins Blauer Gockel - Bauernhof- und Landurlaub e.V., Gerda Walser und Angelika Soyer, sehen in der Inzidenzabhängigkeit einen Wehrmutstropfen.

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So schmeckt Heimat: Bauernhoffrühstück-To Go ein voller Erfolg!

20. Mai 2021

Fast 100 Frühstückskörbchen hat Sabrina Pickelmann, Chefin „Die Vorratskammer“ und Vorsitzende des Vereins Heimat auf dem Teller e.V., für die Aktion „Bauernhoffrühstück To Go“ zusammengestellt. Darin enthalten waren ausschließlich regionale Produkte für ein genussvolles Frühstück. Die Idee zur Aktion entstand gemeinsam mit Kreisbäuerin Marion Fischer, die jedes Jahr zusammen mit den Landfrauen des Bayerischen Bauernverbandes zu dieser Aktion aufrufen. Dabei soll der Genuss regionaler Produkte verbunden werden mit Aufklärung zu moderner Landwirtschaft und den Erzeugerinnen und Erzeugern aus der Region. Außerdem hilft das Wissen um landestypische Produkte, die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe zu sichern und deren Wertschätzung zu erhöhen.

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Heimische Lieferketten schützen – Mortler MdEP zu Besuch bei der BayWa Lauf

19. Mai 2021

Modern und offen ist der erste Eindruck, den das neue BayWa Gebäude auf die ankommende Kundschaft macht. Seit 2019 ist die BayWa Lauf am bestehenden Standort umgebaut. Längst überfällig ist daher ein Besuch, betont CSU-Europaabgeordnete Marlene Mortler im Gespräch mit Niederlassungsleiter Walter Luber.

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Europa setzt Tierwohl weit oben auf die Agenda

11. Mai 2021

Marlene Mortler, Agrar- und Ernährungspolitikerin im Europaparlament, stellte in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) ihre Stellungnahme über das Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere vor.

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Neue Pflanzenzüchtungstechniken: Chancen nutzen

11. Mai 2021

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) im Europaparlament gab es eine öffentliche Anhörung zu neuen Pflanzenzüchtungstechniken. Marlene Mortler hält es für dringend geboten, den neuen Technologien in einem streng definierten Rahmen eine Chance zu geben und die Möglichkeiten im Sinne einer modernen und nachhaltigen Landwirtschaft zu prüfen und zu nutzen.