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„EU-Landwirtschaft in der Corona-Krise stärken“

18. Mai 2020

Brüssel. Am kommenden Mittwoch werden der Green Deal sowie die Farm-to-Fork-Strategie veröffentlicht. Da die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sich stark auf die europäische Landwirtschaft auswirken, hält es die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament für angebracht, wie auch in anderen Bereichen neue, kostenintensive Auflagen auszusetzen und Fristen zur Umsetzung von Gesetzen zu verlängern. Das machten die Mitglieder der EVP sowie weiterer Fraktionen des EU-Agrarausschusses gegenüber EU-Klimakommissar Frans Timmermans und EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides deutlich.

„Wir stehen hinter dem Green Deal und wollen eine nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft. Durch Corona sind den Landwirten aber ganze Absatzmärkte weggebrochen. Radikale Reformen und neue Auflagen sind aus diesem Grund derzeit fehl am Platz. Damit machen wir kleinen Betrieben erst recht den Garaus“, betont EVP-Politikerin und Mitglied des EU-Agrarausschusses, Marlene Mortler.

Die zwangsläufigen Mehrkosten der bäuerlichen Betriebe durch den Green Deal übernehmen laut Mortler am Ende weder die Lebensmittelindustrie, noch der Staat oder die Verbraucher. „Die landwirtschaftliche Erzeugung wird damit zunehmend in Staaten mit viel geringeren Standards abwandern oder gleich von global agierenden Konzernen übernommen werden. Wir können doch in Europa keine Luxus-Landwirtschaft fördern, mit der Folge, dass wir immer mehr Lebensmittel aus diesen Drittstaaten einführen müssen. Deshalb sehen wir auch internationale Handelsabkommen wie mit Mercosur, bei denen die Prozessqualität kaum eine Rolle spielt, mit Sorge. Es darf bei der Lebensmittelproduktion nicht soweit kommen wie bei der Arzneimittelproduktion. Wir müssen vor allem die heimische Erzeugung stärken“, sagt Mortler.

Die Landwirte brauchten nach Ansicht der EVP Zeit und die Unterstützung der Europäischen Union, um sich von den Auswirkungen von Corona zu erholen. Die Hilfen für die europäischen Landwirte halten Mortler und viele ihrer Kollegen für zu gering. „80 Millionen Euro, verteilt über 27 Mitgliedsstaaten, sind allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Mortler. Als Vergleich nannte sie Unterstützungsleistungen der US-Regierung für die Landwirtschaft in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Die EU-Mittel sollten Mortler zufolge außerdem gut angelegt sein: „Wenn wir Geld investieren, muss es auch sinnvoll ausgegeben werden. Den Preis dafür zahlen nämlich die nächsten Generationen“, gibt Mortler zu bedenken.

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Mortler und Dünkel besuchen Vermessungsamt in Hersbruck

04. August 2022

Hersbruck. Die beiden CSU-Politiker Marlene Mortler (Europaabgeordnete) und Norbert Dünkel (Landtagsabgeordneter) informierten sich bei Amtsleiter Frank Hümmer über die Arbeit des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in der Außenstelle Hersbruck.

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EU-Kommission kratzt Kurve bei Flächenstilllegung

22. Juli 2022

Lauf. Marlene Mortler begrüßt den heutigen Beschluss der EU-Kommission, Flächenstilllegungen und den Fruchtwechsel für ein weiteres Jahr auszusetzen.

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CSU-Abgeordnete fordern Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale

12. Juli 2022

Lauf. Nach Stellungnahme der Bundesregierung: Wichtiges Großprojekt steht vor dem Aus

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Biokraftstoffe: Bayerns Vorschlag goldrichtig

11. Juli 2022

Straßburg. Marlene Mortler begrüßt die Entscheidung des Agrarausschusses des Bundesrats, Biokraftstoffe weiter für die Landwirtschaft zuzulassen.

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Technologie und Kooperation gegen Wassermangel

07. Juli 2022

Straßburg. Zum Abschluss der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause debattierte das Europäische Parlament über die jüngste Hitzewelle und die Dürre in der EU.

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Marlene Mortler fordert Ernährungsgipfel

06. Juli 2022

Straßburg. Heute stimmt das Europäische Parlament über den Bericht des Entwicklungsausschusses (DEVE) zur Ernährungssicherheit in Entwicklungsländern ab. EVP-Schattenberichterstatterin und Ausschussmitglied, Marlene Mortler, fordert einen Ernährungsgipfel und sieht Europa in der Verantwortung für hungernde Menschen weltweit.

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„Ernährungssicherheit ist die Grundlage für eine stabile Gesellschaft“

30. Juni 2022

Brüssel. In der heutigen gemeinsamen Sitzung des Agrar- und des Entwicklungsausschusses im Europäischen Parlament beschäftigten sich die Ausschussmitglieder unter anderem intensiv mit den Themen Ernährungssicherung und Ernährungssicherheit. Marlene Mortler, Ausschussmitglied und Berichterstatterin im EU-Agrarausschuss für Food Security ist überzeugt: „Ernährungssicherheit ist die Grundlage für eine stabile Gesellschaft!"

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EU-Handelspolitik: Marlene Mortler enttäuscht vom Bericht der EU-Kommission zu Agrarimporten

28. Juni 2022

Brüssel. In der gestrigen Sitzung des EU-Umweltausschusses stellte die EU-Kommission ihren Bericht zur Anwendung der EU-Gesundheits- und Umweltnormen auf importierte Agrar- und Lebensmittelerzeugnisse vor. Marlene Mortler zeigt sich enttäuscht: "Gerade in dieser herausfordernden Zeit sollte auch der EU-Kommission bewusst sein, dass eine sichere Versorgung mit einheimischen Lebensmitteln ein hohes Gut ist."

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MdEP Mortler kommentiert Entscheidung der EU-Kommission zum neuen Naturschutzpaket mit den Worten: „Irrsinn statt Realitätssinn“.

22. Juni 2022

LAUF. „Das neue Naturschutz-Paket der EU-Kommission leistet Umwelt, Verbrauchern und Landwirten einen Bärendienst. Es zeigt null Fingerspitzengefühl und null Realitätssinn mit Blick auf steigende Verbraucherpreise und zunehmenden Hunger weltweit.

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„Ausnahmen sinnvoll“ – Mortler kritisiert aktuelle Studie der Grünen zur Flächenstilllegung

22. Juni 2022

LAUF. Eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Europaparlamentarier Sarah Wiener und Martin Häusling von Die Grünen erstellt wurde, kommt zum Ergebnis, dass die diskutierten Ausnahmen bei der Stilllegung im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) „nicht sinnvoll“ seien. 

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