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Pressemitteilungen

Wolfsmanagement: Bundesumweltministerin Schulze scheinbar unberührt

02. Dezember 2020

Brüssel. Die deutschen EVP-Abgeordneten des Landwirtschaftsausschusses im Europäischen Parlament sind erstaunt über die mangelnde Kooperationsbereitschaft von Seiten der Ministerin bei der Frage des Wolfsmanagements. Diese Haltung lässt die Lebenssituation der Bürger und Bürgerinnen völlig außer Acht. Ziel muss eine langfristig realistische und friedliche Koexistenz von Mensch und Tier sein. Dies erfordert auch ein entschiedenes Tätigwerden auf Bundesebene.

Lena Düpont (CDU/EVP) bemängelt die Intransparenz von Seiten des BMU: „Anstatt auf unsere konkreten Fragen einzugehen, wurde uns das kleine Einmaleins des Artenschutzes und der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie erklärt. Stellenweise wurde lediglich der Informationstext der Website des Bundesamtes für Naturschutz kopiert und eingefügt.“ Die Abgeordneten wollten erfahren, auf Grundlage welcher Berechnungsmethode in Deutschland immer noch kein Günstiger Erhaltungszustand für den Wolf festgestellt wurde. Im Nachbarland Frankreich hingegen ist dies bereits geschehen - mit nur einem Drittel der Stückzahlen.

Auch Norbert Lins (CDU/EVP) wundert sich über den fehlenden Kooperationswillen der Ministerin: „Die nationalen Behörden legen mit Verweis auf die europäische Zuständigkeit die Hände in den Schoß. Dabei weist die Kommission zurecht auf die Flexibilität für die Mitgliedstaaten hin, denn eine Änderung in der Bewertung des Schutzstatus muss durch die nationalen Regierungen beantragt werden. Solange dies nicht erfolgt, ist ein gesamtgesellschaftlich nachhaltiges Wolfs-management unmöglich.“

Peter Jahr (CDU/EVP) sorgt sich um die Zukunft des ländlichen Raums: „Hier stehen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziokulturelle Existenzen auf dem Spiel. Man fragt sich, ob der Wolf erst über den Alexanderplatz spazieren müsste, damit die Bundesregierung die Feststellung des Günstigen Erhaltungszustands bei der Kommission beantragt. Bis er sich so flächendeckend über das Bundesgebiet ausgebreitet hat, werden sich die Probleme der Nutztierhalter:innen aber von alleine erledigt haben - es wird sie in der deutschen Kulturlandschaft nicht mehr geben."

Marlene Mortler (CSU/EVP) bemängelt: “Konkrete, nachvollziehbare und fachlich belastbare Antworten sind längst überfällig. Wir wollen uns nicht mehr mit Allgemeinplätzen und Hin- und Hergeschiebe abspeisen lassen."

Christine Schneider (CDU/EVP) meint dazu: „Da wir aus Berlin nur Ausreden hören, haben wir uns erneut an die Europäische Kommission gewandt. Wir hoffen, dass die überarbeiteten Leitlinien der Kommission einen Anknüpfungspunkt für ein nachhaltiges Bestandsmanagement bieten. Damit hätten die Behörden auf unteren Ebenen die Möglichkeit, auf regionale Bedürfnisse einzugehen - und die Bundesministerin keine Ausrede mehr", zeigt sich die Europaabgeordnete zuversichtlich.

Hintergrund

Die steigende Zahl der Nutztierrisse in einigen Bundesländern stellt die Bevölkerung in ländlichen Regionen vor enorme Herausforderungen. Der Wolf tötet dabei allem Anschein nach nicht mehr rein zu Ernährungszwecken. Auch große Nutztiere in wehrhaften Herden fallen zum Opfer. Voraussetzung für ein aktives Bestandsmanagement ist die Feststellung des Günstigen Erhaltungszustands (Favorable Conservation State, FCS), der unter anderem Bestandsgröße, Ausbrei-tungsgebiet und Populationsdynamik berücksichtigt. Diese Maßstäbe werden durch die Mitgliedstaaten konkretisiert. Die EVP-Abgeordneten hatten sich bei der Bundesministerin für Umwelt und Naturschutz danach erkundigt, auf Grundlage welcher Berechnungsmethoden Frankreich im Gegensatz zu Deutschland mit weitaus geringerer Stückzahl den FCS bestimmt hat.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte das Büro von Norbert Lins MdEP: +32-228-47819

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EU-Tiertransportverordnung: „Es braucht mehr Zusammenarbeit und eine einheitliche Umsetzung“

29. Oktober 2020

In der heutigen Sitzung des ANIT-Untersuchungsausschusses hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner über die Prioritäten der deutschen EU-Ratspräsidentschaft – u.a. Begrenzung der Transportdauer, Versorgungsstellen in Drittstaaten, Umsetzungs- und Kontrolldefizite in den Mitgliedstaaten – gesprochen.

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Retterspitz: Traditionelles Heilwissen meets moderne Wissenschaft

28. Oktober 2020

Heilen, Pflegen und Wohlfühlen: Seit mehr als 115 Jahren kümmert sich Retterspitz um diese drei wichtigen Bereiche des Lebens. Bis heute setzt das Familienunternehmen auf die Wirkung und Verträglichkeit reiner ätherischer Öle, Heilpflanzenbestandteile und klassischer Heilanwendungen, und kombiniert es nach modernstem Standard mit neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen. Um sich ein Bild von dem Unternehmen sowie der Produktion zu machen, hat Europaabgeordnete Marlene Mortler den Standort in Schwaig besucht.

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Agrarreform: „Wir sind auf einem guten Weg, aber die eigentliche Arbeit geht jetzt erst los“

21. Oktober 2020

Nach fast zweitägigen Verhandlungen haben sich die Agrarminister der Mitgliedstaaten nun auf einen Kompromissvorschlag der deutschen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt. Mit derzeit 387 Milliarden Euro über die nächsten sieben Jahre ist die Agrarpolitik der größte Posten im EU-Haushalt.

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Welternährungstag: „Jeder kann einen Beitrag leisten“

15. Oktober 2020

Anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober erklärt die Agrar- und Ernährungspolitikerin der CSU im Europäischen Parlament, Marlene Mortler MdEP: "Ich bin sehr dankbar, dass die europäische Landwirtschaft für über 500 Millionen Menschen gesunde, sichere und qualitativ hochwertige Lebensmittel garantiert. In anderen Teilen der Welt ist das keine Selbstverständlichkeit, obwohl das Recht auf Nahrung ein Menschenrecht ist."

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Internationaler Tag der Landfrauen: „Unsere Landfrauen spielen eine entscheidende Rolle in der Landwirtschaft“

14. Oktober 2020

Morgen findet der Internationale Tag der Landfrauen statt. Hierzu erklärt die Europaabgeordnete und Agrarpolitikerin Marlene Mortler MdEP: "Unsere Landfrauen spielen eine entscheidende Rolle in der Landwirtschaft und bei der Entwicklung ländlicher Regionen."

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NextGenerationEU und Recovery Instrument für die ländliche Entwicklung

14. Oktober 2020

Der Agrarausschuss hat gestern über das Programm NextGenerationEU und Recovery Instrument für die ländliche Entwicklung abgestimmt. Hierzu erklärt die Europaabgeordnete und Agrarpolitikerin Marlene Mortler MdEP: "Unsere Landwirtschaft bietet ein enormes Potenzial, gerade im Hinblick auf den Europäischen Green Deal. Sie ist nämlich die einzige Branche, die Sauerstoff produziert und Kohlenstoffdioxid bindet!"

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Europäisches Parlament stimmt Verschiebung der Öko-Verordnung zu

09. Oktober 2020

Die neuen Regelungen zur Bio-Landwirtschaft in Europa wurden im Jahr 2018 nach langwierigen Verhandlungen zwischen Europäischer Kommission, Rat der EU und Europäischem Parlament beschlossen und sollten am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

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Integration und Inklusion im Norden Nürnbergs

30. September 2020

Arbeitsplätze der besonderen Art hat Europaabgeordnete Marlene Mortler in Boxdorf besucht: Zusammen mit Katharina Bast, Referentin Europa bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM), hat sich die CSU-Politikerin von den Geschäftsführern Thomas Wedel und Peter Pfann die Vielfalt der Boxdorfer Werkstatt zeigen lassen. Im anschließenden Gespräch wurde schnell klar: um Menschen mit Behinderung wirkliche Teilhabe am Leben zu ermöglichen, muss nicht nur das Entgeltsystem in den Werkstätten reformiert werden.

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Internationaler Tag des Bewusstseins für Nahrungsmittelverlust und -verschwendung

28. September 2020

Am morgigen Dienstag findet zum ersten Mal der Internationale Tag des Bewusstseins für Nahrungsmittelverlust und -verschwendung statt. Weltweit gehen rund 14 Prozent der produzierten Lebensmittel zwischen Ernte und Einzelhandel verloren. Auch im Einzelhandel und im Haushalt werden erhebliche Mengen verschwendet.

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20. Fachkongress für Holzenergie: „Wer CO2-Neutralität bis 2050 will, muss technologieoffen sein“

28. September 2020

Im Rahmen des 20. Fachkongress für Holzenergie ist der aktuelle Stand der Umsetzung der Erneuerbare Energien Richtlinie (RED II) in der EU und Deutschland ein großes Thema.